Was waren eigentlich das Danewerk und Haithabu?

Das Danewerk und Haithabu waren Bollwerke der Dänen (auch bekannt als Wikinger) gegen mögliche Feinde.

Wie sich zeigen sollte, waren die auch dringend nötig, erwiesen sich allerdings als wenig nützlich.

Blauzahn hat die Nase voll

Diese Misere wurde deutlich, als die Dänen 974 unter Führung Harald Blauzahns (*etwa 910 bis °987) und dessen Verbündeten Jarl Hakon, einem Norweger, im Norden (bei Schleswig) in Ottos Reich einfielen.

Warum taten sie das? Nun, weil Geiz geil ist!

Denn, obwohl Harald Blauzahn zur Zeit Ottos I. (*912/°973) des Großen zum Christentum konvertiert war, hatte er jetzt einfach keine Lust mehr, auch an dessen Sohn Otto II. (*955/°983) weiterhin Tribut zu zahlen.

Danewerk und Haithabu

Das in Schleswig zwischen den Flüssen Schlei und Treene errichtete Danewerk, war ein kilometerlanger und in der Höhe überdimensionierter Schutzwall der Dänen gegen die (Nieder-)Sachsen.

Haithabu war eine Wikingerfestung und ein bedeutender Handelsplatz im heutigen Schleswig-Holstein.

Vergebliche Liebesmüh´

Aber weder das Danewerk, noch Haithabu haben gegen Otto II. etwas genutzt.

Einem zweiten Anlauf Ottos II., musste sich der dänisch-norwegische König Blauzahn

  • schließlich geschlagen geben,
  • wurde erneut tributpflichtig gemacht,
  • griff allerdings ein paar Jahre später (983) – anlässlich des elbslawischen Aufstands – ein weiteres Mal gegen Otto II. zum Schwert ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

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