Stimmt es, dass Otto II. schreiben und lesen konnte?

Ja, in der Tat, das ist richtig.

Im Gegensatz zu seinem Vater Otto I. genoss Otto II. eine Erziehung, die eigentlich eine spätere wissenschaftliche Laufbahn hätte vermuten lassen.

Alles, was man ihn lehrte, fiel bei Otto II. sozusagen auf „fruchtbaren Boden“.

Klerikale Erziehung

Bis zu seinem achtzehnten Lebensjahr, dem Jahr, in dem er die Nachfolge Ottos I. des Großen anzutreten hatte, war Otto von Hauslehrern, schlauen Mönchen und klugen Beratern umgeben – im Wesentlichen von Männern wie: Bischof Volkold von Meißen sowie dem Mönch Ekkehard II. von St. Gallen.

Das Kriegsgeschäft spielte eine untergeordnete Rolle

Wahrscheinlich einer der Gründe, warum Otto II. der Nachwelt mehr als Sponsor der schönen Künste und Förderer der so genannten „Ottonischen Renaissance“ bekannt wurde, dagegen weniger wegen seiner politischen und militärischen Verdienste.

Auf letztere wurde er vom Markgrafen Hodo, mutmaßlich aus der sächsischen Ostmark stammend, vorbereitet.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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