Otto III.

Was hatte Otto III. mit Heinrich dem Zänker zu tun? Und was gibt es noch über diesen Ottonen zu berichten? Mehr zu Otto III. in diesem Kapitel.

Wer war Otto III.?

Otto III. (*980 bis °1002) war, wie die Nummerierung zeigt, der dritte Otto des nach allen Dreien benannten Geschlechts der Ottonen.

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Von wem wurde Otto III. gekidnappt?

Der Kidnapper war Heinrich II., „der Zänker“. Heinrich (*951 bis °995) kam aus der Familie der Luidolfinger.

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Was wurde aus Heinrich „dem Zänker“?

Nach der erfolglosen Entführung Ottos III. und des Nichterreichens der Königswürde, bereute Heinrich „der Zänker“ sein ruchloses Unterfangen tränenden Auges, verhielt sich fortan loyal und erhielt einige Zeit später von Theophano das Herzogtum Bayern zurück.

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Wer übernahm die Vormundschaft für Otto III.?

Das war bis zu ihrem Tod 991, Ottos III. Mutter, Theophano, die während ihrer Interimsregentschaft sogar Urkunden mit dem selbstbewussten Titel: „Theophano divina gratia imperatrix augusta“ (-> „Theophano, Kaiserin von Gottes Gnaden“) unterzeichnete.
Dann übernahm – bis zu Ottos vierzehnten Geburtstag (994) – die Großmutter, Adelheid von Burgund, das Regiment.

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Waren Theophano und Adelheid ein tolles Team?

Nein, keineswegs!

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Wie kam Großmutter Adelheid zu ihrem Comeback?

Nachdem Ottos III. Mutter Theophano nach sieben Jahren erfolgreicher Vormundschaft ihres Sohnes im Sommer 991 in Nimwegen (-> Niederlande) mit fünfunddreißig Jahren verstarb, wurde Adelheid von Burgund aus Pavia, wo sie den Job eines Prokurators wahrgenommen hatte, an den Hof zurückgerufen.

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Warum wurde Otto III. als „Mirabilia mundi“ bezeichnet?

Der Begriff „Mirabilia mundi“ (-> „Wunder der Welt“; „Weltwunder“) wurde Otto III. von Zeitgenossen bereits zu Lebzeiten angeheftet.

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Was waren Ottos III. erste politischen Schritte?

Als der im September 994 fünfzehnjährige Otto III. auf dem Reichstag in Solingen für volljährig erklärt wurde und somit die alleinige Herrschaftsgewalt innehatte, stellten sich ihm zwei dringliche Szenarien:
Zum einen mussten den sich wieder einmal gegen die christliche Missionierung rebellierenden Slawen die Grenzen aufgezeigt werden, zum anderen verlangte der übliche und scheinbar nicht enden wollende Knatsch zwischen Papst und römischem Adel nach Ottos Eingreifen.

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Wer wurde wie und warum erster deutscher Papst?

Das war ein gewisser Bruno von Kärnten (*972 bis °999), Urenkel Ottos I., des Großen und weitläufiger Neffe Ottos III. Und das kam so:
Johannes XV., Papst von 985 bis 996, hatte Otto um Hilfe gegen den ewig stänkernden Patrizier Crescentius gebeten.

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Von wem wurde Otto III. zum Kaiser gekrönt?

Na, von wem wohl?
Vom kurz zuvor von Otto III. ins Amt gehievten nahen Verwandten Bruno natürlich, der nun – als erster deutscher Papst – Gregor V. (*972/°999) hieß.

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Warum reiste Otto III. ein zweites Mal nach Rom?

Die Kaiser der damaligen Zeit scheinen als so etwas wie eine ständig "Gewehr bei Fuß" stehende Eingreiftruppe fungiert zu haben. Ganz besonders galt das für Italien, wo es hieß, sich gegen die Päpste zu behaupten.
Und ganz unmöglich waren Päpste, die nicht des Kaisers Zustimmung fanden.
So war es auch jetzt.

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Was ist das eigentlich – „Renovatio imperii Romanorum“?

Nachdem Otto III. (*980/°1002) ziemlich brutal, aber letztlich erfolgreich, die päpstlichen Angelegenheiten seines Verwandten Papst Gregors V. (*972/°999) geregelt hatte, entschied er sich zu einem etwas längeren Aufenthalt vor Ort.
Die folgenden zwei Jahre (-> 997 bis 999) seiner Anwesenheit in Italien nutzte er dahingehend, das eine oder andere Relikt der Kirche zu reformieren - was ihm partiell auch gelang.

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Wie wurde Gerbert von Aurillac zu Papst Silvester II.?

Gerbert von Aurillac (*950/°1003) war Franzose, Mathematiker, Erzbischof von Reims, ein guter Freund Ottos III. (*980/°1002) sowie derjenige, der Otto den Gedanken der „Renovatio imperii Romanorum“ (-> „Erneuerung des Römischen Reiches“) vermittelt hatte.
Vermutlich bestand zwischen beiden auch so etwas, wie eine  Seelenverwandtschaft.

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Warum schlugen die Römer Otto III. in die Flucht?

Der idealistischen Idee Ottos III. (*980/°1002), so etwas wie eine Renaissance des Römischen Reiches zu Zeiten der Cäsaren in einem vereinten christlichen Europa zu betreiben, konnten die Römer nicht wirklich viel abgewinnen.
Als dann auch noch eine den Römern nicht gewogene Bevölkerungsgruppe einen Aufstand anzettelte, begann das reinste Tohuwabohu.

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Was wurde aus Ottos III. Idee einer „Erneuerung des Römischen Reiches“?

Nichts!

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Wo und wann starb Otto III. – und wer wurde sein Nachfolger?

Nach ihrer Flucht aus Rom, begaben sich Otto III. (*980/°1002) und Papst Silvester II. (*um 950/°1003) nach Ravenna. Von dort aus startete Otto noch einmal einen Versuch, in Rom wieder Fuß zu fassen.
Vergeblich!
Seine Exgetreuen – Herzöge, Grafen, Bischöfe – verweigerten ihm die Gefolgschaft.

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