Was wurde aus Ottos III. Idee einer „Erneuerung des Römischen Reiches“?

Nichts!

Nachdem Otto III. (*980/°1002) und sein ehemaliger Mentor Gerbert von Aurillac, jetzt Papst Silvester II. (*um 950/°1003), im Februar 1001 aus Rom hatten fliehen müssen, war das gleichbedeutend mit der Aufgabe ihres hehren Gedankens einer „Erneuerung des Römischen Reiches“ (-> „Renevatio imperii Romanorum“).

Wenn man so will, war Otto III. mit seiner Idee eines „vereinten, christlichen Europas“ – mit Rom als einer aus den Ruinen wieder entstandenen Metropole – letztlich gescheitert.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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