Warum schlugen die Römer Otto III. in die Flucht?

Der idealistischen Idee Ottos III. (*980/°1002), so etwas wie eine Renaissance des Römischen Reiches zu Zeiten der Cäsaren in einem vereinten christlichen Europa zu betreiben, konnten die Römer nicht wirklich viel abgewinnen.
Als dann auch noch eine den Römern nicht gewogene Bevölkerungsgruppe einen Aufstand anzettelte, begann das reinste Tohuwabohu.

Es fing damit an, dass die Römer Ottos III. Handeln in dieser Angelegenheit als nicht in ihrem Sinne empfanden. Sie reagierten sauer. Otto zog sich auf die Engelsburg zurück, machte aus seinem Unverständnis über dieses Verhalten allerdings keinen Hehl.
Zwar lenkten die Römer daraufhin reumütig ein, entschlossen sich allerdings erneut zur Revolte, als sie merkten, dass Otto in seinen Bemühungen, die Gegner der Römer zur Räson zu bringen, letztendlich gescheitert war.
Die Situation wurde brenzlig.

Mit Papst Silvester II. (*um 950/°1003) im Schlepptau, der von den Römern ebenfalls nicht mehr wohl gelitten war, floh Otto III. im Februar 1001 aus Rom.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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