Was wurde aus Heinrich „dem Zänker“?

Nach der erfolglosen Entführung Ottos III. und des Nichterreichens der Königswürde, bereute Heinrich „der Zänker“ sein ruchloses Unterfangen tränenden Auges, verhielt sich fortan loyal und erhielt einige Zeit später von Theophano das Herzogtum Bayern zurück.

Nach seinem Hinscheiden im Jahre 995 übertrug Otto III. das Herzogtum an dessen Sohn.
Dieser Sohn, der ebenfalls Heinrich hieß, wurde nach dem Tod Ottos III. im Jahre 1002 – als Heinrich II. „der Heilige“ – sogar dessen Nachfolger.

Wie die Geschichte so spielt:
Was dem Vater, „dem Zänker“, zeitlebens nicht gelang, erreichte der Sohn ohne großen Aufwand – mangels legitimer Erben Ottos III.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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