Wissenswertes zu den Ottonen

Welche deutschen Könige hießen alles Otto? Und wann war das? Um die Ottonen geht es in diesem Kapitel.

Wer oder was sind die „Ottonen“?

Ursprünglich waren die Ottonen Luidolfinger. Das war ein (nieder-)sächsischer Stamm aus der Gegend um Gandersheim, der sich zur Zeit der Franken unter Karl dem Großen christianisieren ließ, um so zum Adel aufsteigen zu können.

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Wie kamen die Ottonen nach Quedlinburg?

Alles begann, so siehts aus, mit Heinrich I., dem „Vogler“ (*um 876/°936), der aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger stammte, ab 912 Herzog von Sachsen war und – nicht nur, aber auch der Legende nach – wesentlich dazu beigetragen hat, den Bekanntheitsgrad Quedlinburgs schon zu seiner Zeit erheblich zu steigern.

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Wer war eigentlich Otto „der Erlauchte“ oder auch: „Der Erhabene“?

Otto (*um 877 bis °912), in der Geschichtsschreibung auch als Otto I. – aber mit dem Zusatz „der Erlauchte“ oder „der Erhabene“ – bezeichnet, war einer der Söhne des (nieder-)sächsischen Herzogs Luidolf, stammte also aus dem Geschlecht der so genannten Luidolfinger.

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Von wann bis wann herrschten die Ottonen?

Von 919 bis 1024!

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Von wem stammt die Kenntnis über die Luidolfinger?

So richtig viel ist über die Luidolfinger nicht überliefert. Und das Wenige, was bekannt ist, stammt im Wesentlichen von den drei Töchtern Luidolfs.

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Was hat die Stadt Gandersheim mit den Ottonen zu tun?

Nun, wenn man so will, wurde Gandersheim 852 vom Sachsenherzog Luidolf gegründet. Nicht sofort die Stadt, versteht sich, aber doch ein Stift.

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Wer war Roswitha von Gandersheim?

Vermutet wird, dass Roswitha von Gandersheim (lat. „Hrotsvitha Gandeshemensis“; *etwa 935/938 bis °973) aus (nieder-)sächsischem Adel stammt und in jungen Jahren in das Kloster Gandersheim eintrat.

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Quedlinburg und Ottonen – wie hängt das zusammen?

Abgesehen von einer nachweislich festgestellten „Besiedlung“ in der Quedlinburger Gegend bereits seit der Altsteinzeit (das war vor angenommenen gut 2,4 Millionen Jahren), erlangte Quedlinburg die wahre Bedeutung in ottonischer Zeit.

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Auf wen ist der Begriff „Reich der Deutschen“ zurückzuführen?

Auf die Luidolfinger/Ottonen!

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Rom, heilig, Reich, deutsch, Nation – wie hängen diese Begriffe zusammen?

Alles begann, großzügig ausgelegt, mit der römischen Kaiserzeit (etwa 27 v. Chr. bis 476 n. Chr.). Im Besonderen mit Cäsar (*100/°44 v. Chr.), dessen Name lautsprachlich dem Begriff "Kaiser" oder auch "Zar" entspricht und in dieser Form später zum Bestandteil des Titels sowohl nachfolgender römischer, als auch der späteren römisch-deutschen Herrscher wurde.

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Woher kommt der Begriff Reichskirche?

Unter dem Begriff „Reichskirche“, ist die unter weltlicher Herrschaft stehende Institution Kirche zu verstehen, das heißt, Staat und Kirche sind nicht getrennt.

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Ottonen und Reichskirche – wie ging das zusammen?

Nun, die Ottonen führten den von Konstantin dem Großen und Karl dem Großen geprägten Anspruch: "Alle Macht dem Staat“, sozusagen nahtlos fort.

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Wer war Widukind von Corvey?

Widukind von Corvey (etwa *925 bis °973) wurde als Chronist der Ottonen Heinrichs I. und Ottos I. bekannt. Darüber hinaus ist über ihn in den Annalen nicht so sehr viel zu erfahren.

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Wer war Heinrich der „Zänker“?

Heinrich (*951 bis °995) kam aus der Familie der Luidolfinger. Sein Vater war Heinrich I. von Bayern, seine Mutter eine gewisse Judith und sein Onkel war Otto I. der Große.

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Warum wurde Heinrich der „Zänker“ nicht Kaiser?

Weil er gegen Ottos III. Mutter und Großmutter keinerlei Chance hatte.

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Was wurde aus den Kindern Heinrichs des „Zänkers“?

Seinem Sohn, Heinrich II. dem Heiligen (etwa um *975 bis °1024), gelang, was dem Vater gleichen Namens verwehrt geblieben war.

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Wer war Wenzel von Böhmen?

Wenzel von Böhmen (*etwa 908 bis °929/935?) war Herzog und Heiliger zugleich.

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Was hatte Wenzel von Böhmen mit den Ottonen zu tun?

Im Grunde genommen nicht wirklich viel. Und doch hatte Wenzel in seiner Funktion als „weltlicher“ Herzog wenigstens einmal und mehr oder weniger indirekt mit seinem (nieder-)sächsischen Gegenpart, dem Luidolfinger Heinrich I. dem Vogler, zu tun.

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Warum und seit wann ist Wenzels Todestag Feiertag in Tschechien?

Die Verehrung Wenzels als Heiliger setzte bereits kurz nach seinem Tod im Jahr 929 ein (oder, je nach Quelle, Chronik und/oder Legende, 935) und dauert bis heute an.

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