Warum führte Heinrich III. in Polen Krieg gegen die Böhmen?

Ganz einfach deswegen, weil er, wie schon sein Vater Konrad II. (*um 990/°1039), die Vormachtstellung des Ostfränkischen Reiches zu sichern hatte.
Und das ging bereits kurz nach der Übernahme seiner Amtsgeschäfte los.

Der Konflikt, dem Heinrich III. (*1017/°1056) sich zu stellen hatte, wurde 1039 vom böhmischen Herzog Bretislav I. (*1005/°1055) angezettelt, der in Polen einfiel, Krakau zerstörte, sich aber schnell zurückzog, als er sah, dass Heinrich III. ein Heer – unter der Federführung Ekkehards II. von Meißen (*etwa 985/°1046) – rekrutieren ließ.

Flugs verbündete sich Bretislav mit den Ungarn,

  • brachte Heinrich 1040 in Böhmen eine Schlappe bei,
  • verlor aber seinen ungarischen Verbündeten König Peter I. Orseolo (*1008/°1046), der sich zu gleicher Zeit im byzantinischen Bulgarien kriegerisch zu engagieren hatte und sich nicht zellteilen konnte.

Schließlich musste sich Bretislav 1041 bei Prag geschlagen geben.

Ein Jahr später, 1042, unterwarf er sich in Regensburg Heinrich III.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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