Mit welchen Heinrichs sind die „Römisch-Deutschen“ nicht zu verwechseln?

Heinrich, Otto, Friedrich, Karl und andere Namen, erfreuten sich – über das Mittelalter hinaus – großer Beliebtheit bei den europäischen Königshäusern.

So gab es nach dem römisch-deutschen Heinrich III. (*1017/°1056) noch einen

  • Heinrich III., nämlich Henry III. (*1207/°1272) aus England,
  • einen anderen in Frankreich (*1551/°1589) und einen weiteren
  • Heinrich III. (*1215/°1288) aus Meißen.

Letzterer war als Markgraf allerdings „nur“ in Meißen, Thüringen, in der Lausitz und als Pfalzgraf in Sachsen eine Größe.

Ähnliches ist auch zu den II. Heinrichs zu sagen.

So hatte der letzte Ottone

  • Heinrich II. (*973 oder 978/°1024), das war der vor dem ersten Salier Konrad II. (*um 990/°1039), Namensvettern sowohl
  • in England als Henry II. (*1133/°1189),
  • als auch in Frankreich, wo ebenfalls ein Heinrich (*1519/°1559) ab 1547 bis zu seinem Tod 1559 als König Heinrich II. von Frankreich agierte.

Ok, das nur am Rande.
Derartige Namensgleichheiten lassen sich über Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende, in der Geschichte nachverfolgen.

Es ging auch mit den IV., V. und anderen Herrschern lustig weiter so ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

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