Wer war Heinrich III. – kurz gefasst?

Heinrich III. (*1017/°1056) war der einzige männliche Nachkomme Konrads II. (*um 990/°1039) und dessen Gemahlin Gisela von Schwaben. Die beiden weiteren Kinder aus dieser Verbindung waren Heinrichs Schwestern Beatrix und Mathilde.

Nach dem Tod des Vaters 1039 übernahm Heinrich als zweiter römisch-deutscher König aus dem Geschlecht der Salier - sozusagen übergangslos - die Regierungsgeschäfte.
Und für die Zeit unüblich, sogar ohne jeglichen Widerstand anderer einflussreicher Adelsfamilien.

Im Jahr 1028 von seinem Vater bereits zum Mitkönig gekürt, ließ sich Heinrich 1046 von Papst Clemens II. (*1005/°1047) in Rom die Kaiserkrone aufsetzen, und heiratete nach dem frühen Tod (-> Malaria!?) seiner Gattin Gunhild (Tochter des Dänenkönigs Knut dem Großen) 1043 ein zweites Mal - eine gewisse Agnes aus dem Herzogtum Aquitanien und Poitou.

Aus der Ehe mit Gunhild stammt eine Tochter, aus der mit Agnes vier Töchter sowie zwei Söhne, von denen der Ältere später Heinrich IV. (*1050/°1106) werden sollte.

Heinrich III. verstarb 1056 – mit knapp neununddreißig Jahren – anlässlich einer Jagd im Harz, wurde nach Speyer überführt und im Dom neben seinem Vater Konrad II. beigesetzt.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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