Was geschah nach Kaiser Heinrichs IV. Rückkehr aus Rom?

Eine Menge. Der Mann hatte wahrlich ein anstrengendes Leben.
Aus Rom zurückgekehrt, entledigte er sich - gestützt auf die ihm gewogen gebliebenen Getreuen - des schwachen Gegenkönigs Hermann von Salm.

Gleichzeitig setzte er mit der Ernennung des Priesters Wezilo aus Halberstadt zum Erzbischof von Mainz seinen kaiserlichen Investituranspruch durch, und erreichte 1087 die Erhebung seines Sohnes Konrad zum Mitkönig.

Einen dritten Gegenkönig gab es nicht mehr. Heinrichs erstarkte Position ließ das nicht mehr zu.

Sein ärgster Widersacher, Otto von Northeim, war 1083 verstorben.
Vier Jahre später, 1087, verstarb auch Heinrichs Gattin, Bertha von Savoyen, die im Dom zu Speyer beigesetzt wurde.

Heinrich heiratete 1089 ein zweites Mal.
Und zwar die gut zwanzig Jahre jüngere, ebenfalls bereits einmal verehelichte Adelheid von Kiew, die auch unter dem Namen "Praxedis" in die Annalen eingegangen ist.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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