Wie ging es für Heinrich IV. nach der Schlacht an der Elster weiter?

Unverändert angespannt.
Nach dem Tod des Gegenkönigs Rudolf von Rheinfelden im Oktober 1080 bei Flarchheim an der Elster (-> Thüringen), stellten Heinrichs IV. Gegner einen zweiten Gegenkönig auf, einen gewissen Hermann von Salm, der aber Heinrich nicht wirklich gefährlich wurde.

Ein schwereres Geschütz dagegen war Wilbert von Ravenna, den Heinrich inzwischen im Juni 1080 in Brixen zum Gegenpapst hatte wählen lassen.
Da der König darüber hinaus auch seine gegen ihn opponierenden Widersacher aus ihren Herzogtümern verjagt und durch Vertrauensleute ersetzt hatte, tummelten sich im ostfränkisch-deutschen Reich nun – verwirrend genug – ein Gegenkönig, ein Gegenpapst, doppelte Herzöge und hier und dort sogar Gegenbischöfe.

Muss nicht sehr lustig gewesen sein, diese Situation. Fortwährend hatte Heinrich IV. um seinen – ihm doch eigentlich  rechtmäßig zustehenden – Königsstuhl zu kämpfen. Sehr lästig, das alles ...

Autor: Manfred Zorn

 

 

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