Heinrich V.

Warum ließ Heinrich V. den Papst verhaften? Und was hat es sonst noch auf sich mit diesem Herrscher? Mehr zu Heinrich V. in diesem Kapitel.

Heinrich V. – wer war das?

In der Reihe der Könige und Kaiser aus dem Geschlecht der Salier, war Heinrich V. (*etwa 1081/1086? - °1025) der vierte und gleichzeitig letzte Herrscher dieser Familie.

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Was wurde Heinrich V. von seinem Vater vererbt?

Die üblichen Streitigkeiten um Pfründe und Macht!
Unmittelbar nach seinem Machtantritt, hatte Heinrich V.:

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Warum zog es Heinrich V. 1110 nach Italien?

Zwei Gründe trieben Heinrich V. (*Anfang bis Mitte der 80iger Jahres des 11. Jahrhunderts/°1125) im September 1110 nach Italien:

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Worauf einigten sich Heinrich V. und Papst Paschalis II. in Sutri?

Angekommen in Italien, folgte eine Reihe von Geheimverhandlungen, unter anderem im Februar 1111 in Sutri (-> Region Latium, nahe Rom).
Überraschende Quintessenz der Gespräche mit Papst Paschalis II. (-> Papst von 1099 bis 1118) war, dass dieser vorschlug, die Bischöfe auf ihre Besitztümer und Privilegien (Münzrecht, Marktrecht etc.) verzichten zu lassen.

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Konnten Heinrich V. und Papst Paschalis II. ihren Investiturdeal durchsetzten?

Natürlich nicht, wenigstens nicht unmittelbar.
Noch kurz vor der bevorstehenden Kaiserkrönung Heinrichs V. im April des Jahres 1111 in Rom, bekamen die Bischöfe Wind von der zwischen König und Papst getroffenen Vereinbarung.

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Wie kam es zur Gefangennahme Papst Paschalis´ II.?

Trotz der – wegen heftig revoltierender Bischöfe – vermasselten Kaiserkrönung im April 1111, zeigte Heinrich V. sich nach wie vor kompromissbereit.
Er stimmte weiteren Verhandlungen zu, die allerdings ergebnislos verliefen.

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Was erreichte Heinrich V. aufgrund der Inhaftierung des Papstes?

Nun, Heinrich V. (*etwa um 1181/1186; °1125) hatte Papst Paschalis II. sowie etliche Kardinäle aufgrund der Nichteinlösung des zwischen ihm und dem Papst in Sutri zu Beginn des Jahres 1111 geschlossenen Vertrages einsperren lassen, was diese Leute naturgemäß als nicht prickelnd empfanden.

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Hatte Heinrichs V. Erpressung des Papstes Bestand?

Nein, ganz und gar nicht. Die Machtspielchen gingen lustig weiter.

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Wie ging Heinrich V. mit dem päpstlichen Bann um?

Im Grunde ziemlich locker, er war ja daran gewöhnt.
Und doch, da war was.
Die Reichsfürsten begannen, gegen ihn zu stänkern. Sie hatten die Faxen dicke, mochten sich nicht mehr mit Heinrichs Streitereien um das Recht der Investitur identifizieren und fühlten sich ohnehin von Heinrich mies behandelt.

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Was ging dem „Wormser Konkordat“ von 1122 voraus?

Nun, in Rom war wieder einmal der Bär los.
Die römischen Adelshäuser stritten um das Amt des Stadtpräfekten, wobei Papst Paschalis II. (-> Papst von 1099 bis 1118) kräftig mitwirkte, aber wohl aufs falsche Pferd gesetzt hatte.
Als Heinrich V. in Rom ankam, hatte Paschalis kurz zuvor die Stadt verlassen müssen.

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Wer waren die Päpste zu Lebzeiten Heinrichs V.?

Bis 1081/86, dem nicht genau bekannten Geburtsjahr Heinrichs V., hatten bereits einhundertzweiundachtzig Päpste auf dem Stuhl Petri gesessen.

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Welche Rolle spielten die drei Gegenpäpste z.Z. Papst Paschalis II.?

Keine wirklich entscheidende!
Theodoricus wurde 1100 nach dem Tod des Gegenpapstes Clemens III. (Gegenpapst von 1080-1100) von dessen Fans als Nachfolger inthronisiert; ein, zwei Jahre später von Papst Paschalis II. (Papst von 1099-1118) verjagt, gefangen genommen und schließlich in ein Kloster verbannt.

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Das „Wormser Konkordat“ – was wurde beschlossen, was waren die Folgen?

Heinrich V. (*1084 plus-minus/°1125)

Heinrich V. (und mit ihm die Könige/Kaiser nach ihm) verzichtete auf die Investitur mit den kirchlichen Symbolen Ring und Stab, gestattete Wahl und Weihe geistlicher Würdenträger nach kirchlichem Ermessen und machte sich für die Rückgabe konfiszierten Kirchenbesitzes stark.

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Wer war der Nachfolger Heinrichs V.?

Das war der Sachsenherzog Lothar (III.) von Süpplingenburg (*um 1075/°1137).
Als Heinrich V. im Mai 1125 in Utrecht verstarb und im Dom zu Speyer beigesetzt worden war, begann das übliche Flaschendrehen um seine Nachfolge.
Da Heinrichs Ehe kinderlos geblieben war, es somit keinen männlichen Erben gab, „starb“ mit ihm auch die Herrscherdynastie der Salier.

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