Was erreichte Heinrich V. aufgrund der Inhaftierung des Papstes?

Nun, Heinrich V. (*etwa um 1181/1186; °1125) hatte Papst Paschalis II. sowie etliche Kardinäle aufgrund der Nichteinlösung des zwischen ihm und dem Papst in Sutri zu Beginn des Jahres 1111 geschlossenen Vertrages einsperren lassen, was diese Leute naturgemäß als nicht prickelnd empfanden.

Um wieder freizukommen, ließen sie sich – so kann man es wohl sagen – regelrecht erpressen:

  • Heinrich ließ sich vertraglich erneut das Recht der ungeteilten Investitur festschreiben,
  • erhielt im April 1111 im Petersdom zu Rom vom so gedemütigten Papst Paschalis II. die gewünschte Kaiserwürde,
  • ließ sich die Zusage des Papstes geben, nie wieder mit dem Bann belegt zu werden und erreichte zusätzlich
  • die Aufhebung des immer noch währenden Kirchenbanns gegen seinen Vater Heinrich IV.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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