Was wurde Heinrich V. von seinem Vater vererbt?

Die üblichen Streitigkeiten um Pfründe und Macht!
Unmittelbar nach seinem Machtantritt, hatte Heinrich V.:

  • Erbfolgestreitigkeiten in Böhmen, Polen und Ungarn zu klären - was ihm, mit Ausnahme Ungarns, mehr oder weniger erfolgreich gelang,
  • den nach wie vor schwelenden Investiturstreit (nun mit Papst Paschalis II., Papst von 1099 bis 1118) zu einem für ihn, Heinrich, günstigen Ende zu bringen - was aber (trotz – vorübergehender - Gefangenschaft des Papstes und einer Reihe weiterer Kirchenfürsten) keinen eindeutigen „Sieg“ brachte,
  • sich - ebenso, wie seine Vorgänger - mit oppositionellen Reichsfürsten um die Macht im Reich auseinanderzusetzen und
  • ein zweites Mal nach Rom zu reisen, um das italienische Erbe zu sichern und sich des (aufgrund der Inhaftnahme Paschalis´ II.) gegen ihn verhängten Kirchenbanns zu entledigen.

Was allerdings nur vorübergehend klappte.
Denn als Papst Paschalis II. verstarb, hatte - Papst Gelasius II. und vier Gegenpäpste hier einmal außen vor gelassen -  Papst Calixt II. (-> Papst von 1119 bis 1124) nichts Eiligeres zu tun, als Heinrich V. erneut mit dem Bann zu belegen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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