Welche Rolle spielten die drei Gegenpäpste z.Z. Papst Paschalis II.?

Keine wirklich entscheidende!
Theodoricus wurde 1100 nach dem Tod des Gegenpapstes Clemens III. (Gegenpapst von 1080-1100) von dessen Fans als Nachfolger inthronisiert; ein, zwei Jahre später von Papst Paschalis II. (Papst von 1099-1118) verjagt, gefangen genommen und schließlich in ein Kloster verbannt.

Die Wilbertiner (das waren die Sympathisanten Papst Clemens´ III., die sich dessen Vornamen – Wilbert – zu Eigen gemacht hatten) wählten einen ihrer Getreuen, Bischof Albert von Sabina zu Papst Albertus.
Der wurde allerdings, nach nur etwas mehr als einhundert Tagen durch Verrat falscher Freunde an Papst Paschalis II. ausgeliefert.

Respektable gute sechs Jahre, von 1105 bis 1111, hielt sich dagegen der von den Adeligen Roms gewählte Gegenpapst Silvester IV. , der eigentlich Maginulf hieß.
Allerdings hatte er gegen Papst Paschalis II. nicht wirklich eine Chance.
Noch im Jahr seiner „Amtseinführung“ (1105) musste er Rom verlassen. Aber Silvester IV. hatte einen langen Atem.

Für immerhin etwas mehr als fünf Jahre, nahm er seine Aufgaben (welche eigentlich?) außerhalb Roms wahr.

Bis zu seinem Amtsverzicht und der endgültigen Akzeptanz Papst Paschalis II. (1111), residierte er in der Stadt Osimo (-> Provinz Ancona/Italien) - was das Geheimnis seines Wirkens war, wird sich wahrscheinlich nur ihm erschlossen haben …

Autor: Manfred Zorn; Quelle: Wikipedia

 

 

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