Konrad II.

Wann regierte Konrad II.? Und warum gehörte er zu den Saliern? Mehr zu diesem Herrscher in diesem Kapitel.

Wer war Konrad II.?

Konrad II. (*etwa 990/°1039), mit dem Zusatz „der Ältere“ belegt, stammte aus einem der vornehmsten fränkischen Adelsgeschlechter der Zeit, den Saliern.
Seine Jugend soll nicht rosig gewesen sein. Der Vater verstarb früh, die Mutter – eine elsässische Gräfin – kümmerte sich wenig um den Knaben.

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War Konrad II. verheiratet – und wenn ja, mit wem?

Ja, das war er.
Mit Mitte Zwanzig (1016) – acht Jahre bevor er im Ostfränkischen Reich zum König des „Heiligen Römischen Reiches“ erhoben wurde – heiratete Konrad (*etwa 990/°1039) die bereits zweimal verwitwete Gisela von Schwaben, Tochter des Herzogs Hermann II. von Schwaben.

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Welche Rolle spielte Konrads II. Schwiegervater – und wer war das?

Keine.
Hermann II. von Schwaben (-> aus dem Hause der Konradiner) war bereits weit vor der Heirat Konrads II. mit seiner Tochter Gisela (-> das war 1016), im Mai 1003 verstorben.

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Was sind die wesentlichen Eckdaten in Konrads II. Regierungszeit?

Konrad II. (*etwa 990/°1039), seit 1016 verehelicht mit der bereits zweimal verwitweten Gisela von Schwaben, wurde 1024 bei Oppenheim am Rhein zum römisch-deutschen König gekürt, unterwarf die Lothringer, trat 1025 das Herzogtum Schleswig an den Dänen Knut den Großen ab, verzichtete dort auf seine weitere Oberhoheit und machte den Fluss Eider wieder zur Reichsgrenze.

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Wer war Ernst von Schwaben – und was hatte er mit Konrad II. zu tun?

Nun, Herzog Ernst II. von Schwaben (*etwa 1008/°1030), väterlicherseits aus dem Hause der Babenberger (-> österreichische Adelsfamilie), stammte aus der zweiten Ehe Giselas, war somit der Stiefsohn Konrads II. (*etwa 990/°1039) und durchdrungen vom Recht auf seine Erbansprüche.

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Wie sicherte Konrad II. das Erbe der Ottonen für die Salier?

Indem er bereits 1026 seinen einzigen legitimen Sohn Heinrich (*1017/°1056), aus der Ehe mit Gisela von Schwaben, zu seinem Nachfolger bestimmte.
Natürlich tat er das nicht, ohne sich zuvor die Zustimmung der Landesfürsten eingeholt zu haben.

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Warum waren die Ritter Konrads II. treueste Verbündete?

Nun, mit seiner ausgeprägten Sympathie für den niederen Adel, die Ritter (-> im weitesten Sinne die Nachfolger der fränkischen Panzerreiter), sorgte Konrad II. dafür, dass deren Lehen erblich wurden.

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Was sind eigentlich „Ministeriale“ – und was hat Konrad II. damit zu tun?

Mit der durch Konrad II. stark verbesserten persönlichen und gesellschaftlichen Stellung der Ritterschaft, entstand im Laufe der Zeit so etwas wie ein neuer Stand.

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Wie hielt es Konrad II. mit dem Klerus?

Konrad II. (*um 990/°1039), der weder für

  • Papst Johannes XIX., der sich den Heiligen Stuhl von seiner Familie hatte kaufen lassen und von 1024 bis 1032 das Pontifikat innerhatte,

noch für dessen Nachfolger

  • Papst Benedikt IX. (*ggf. 1012? oder auch 1021?/°um 1055), der den Annalen zur Folge bereits als Zehn- oder Zwölfjähriger in das Amt gehievt worden sein und sich im späteren Verlauf seiner Zeit als Papst (-> mit Unterbrechungen war er dreimal in dieser Funktion tätig) als ein liederlicher, halbseidener und korrupter Zeitgenosse entpuppt haben soll (-> was aber nicht wirklich eindeutig bewiesen ist; Daten und Meinungen darüber gehen - wie so oft - weit auseinander)

partout keine Achtung und/oder gar Zuneigung empfand, verhielt sich gegenüber dem Klerus in erster Linie unnachgiebig, mitleidlos und beinhart.

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Warum wurde Konrad II. der Simonie bezichtigt – und was bedeutet das?

Der Begriff Simonie ist zurückzuführen auf die Apostelgeschichte Kap.: 8, Vers 18/19 & 20, wonach ein Zauberer/Magier namens Simon mit den Aposteln Petrus und Johannes in zweifelhafte Geschäfte verwickelt gewesen sein soll.

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Was hat Konrad II. mit dem Kaiserdom zu Speyer zu tun?

Eine ganze Menge.
Denn ohne Zweifel geht die Urheberschaft des Baus eines der größten Gotteshäuser des Abendlandes auf Konrad II. (*um 990/°1039) zurück.

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