Warum wurde Konrad II. der Simonie bezichtigt – und was bedeutet das?

Der Begriff Simonie ist zurückzuführen auf die Apostelgeschichte Kap.: 8, Vers 18/19 & 20, wonach ein Zauberer/Magier namens Simon mit den Aposteln Petrus und Johannes in zweifelhafte Geschäfte verwickelt gewesen sein soll.

Synonym dazu handelte sich Konrad II. den Vorwurf der Simonie ein, weil unter seiner Ägide Bistümer, Abteien und Klöster gegen Höchstgebot geradezu verramscht wurden.

Die Kritik an seinem Vorgehen, prallte an Konrad allerdings ab.

Vollkommen schmerzfrei, hielt er die Simonie – also den Handel mit kirchlichen Gütern, Bischofssitzen, Ämtern und Altarsilber – nicht nur für rechtens, sondern auch ungemein günstig für die Staatskasse, konnten doch auf diese Art und Weise Finanzierungslücken aufs Trefflichste geschlossen werden.

Autor: Manfred Zorn

 

 

 

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