Was sind eigentlich „Ministeriale“ – und was hat Konrad II. damit zu tun?

Mit der durch Konrad II. stark verbesserten persönlichen und gesellschaftlichen Stellung der Ritterschaft, entstand im Laufe der Zeit so etwas wie ein neuer Stand.

Ritter waren nicht mehr nur ausschließlich bewaffnete Raufbolde und Haudegen im Kriegsfall, sondern dienten zunehmend auch in Friedenszeiten in staatlichen Institutionen.

Man könnte auch sagen, aus dem durch Konrad II. erstarkten Rittertum, entwickelte sich – im weitesten Sinne – eine erste weltliche Beamtenschaft, die seiner Zeit „Ministeriale“ (lat., ministerium -> Angehörige des niederen Adels, den Dienst beim König/Kaiser betreffend) genannt wurden.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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