Wie sicherte Konrad II. das Erbe der Ottonen für die Salier?

Indem er bereits 1026 seinen einzigen legitimen Sohn Heinrich (*1017/°1056), aus der Ehe mit Gisela von Schwaben, zu seinem Nachfolger bestimmte.
Natürlich tat er das nicht, ohne sich zuvor die Zustimmung der Landesfürsten eingeholt zu haben.

Nicht viel später, im Jahr 1028, ließ Konrad den elfjährigen Heinrich (III.) in Aachen vom Erzbischof von Köln zum Mitkaiser krönen, der somit schon in jungen Jahren über Süddeutschland, Franken, Schwaben und Bayern mitzubestimmen hatte.

Konrads geschickter Heiratspolitik gelang es, Heinrich (III.) weitere sieben Jahre später mit Gunhilde, der Tochter des Dänenkönigs Knut des Großen, zu vermählen.
Dafür überließ Konrad dem Dänen das Herzogtum Schleswig. Sozusagen "for nothing", wenn man von Gunhilde absieht.

Aus dieser Politik resultierend, werden Konrad II. in der Geschichtsforschung als wesentliche Elemente seiner Herrschaftszeit, die Bewahrung des ottonischen Erbes sowie die Festigung der Reichseinheit zugeschrieben.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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