Auf wen folgte Konrad II. als salischer König und Kaiser?

Auf Heinrich II. den Heiligen (*etwa zwischen 973-978/°1024).
Als Heinrich II. – letzter Sachsenkönig, der unter anderem auch als der Begründer des Bistums Bamberg in die Geschichte eingegangen ist – im Jahre 1024 verstarb, starb mit ihm auch das sächsische Herrschergeschlecht der Ottonen.

Nach dem Motto:
„Der König ist tot, es lebe der König“ musste also dringend jemand für die Nachfolge gefunden werden.
Und da Heinrichs II. Ehe kinderlos geblieben war, stellten sich zwei – als Cousins miteinander verwandte – Konrads (-> beide Urenkel des Herzogs Konrad des Roten, der wiederum der Schwiegersohn Ottos des Großen gewesen war) zur Wahl.

In Kamba, einem Ort bei Oppenheim am Rhein, den es heute nicht mehr gibt, entschied sich die Wahlversammlung für den älteren Konrad, der somit zu Konrad II. (*990/°1039) wurde und – zwecks Unterscheidung gegenüber dem  Jüngeren – auch der „Ältere“ genannt wird.

Den Zeitgenossen schien es eine gute Wahl zu sein, kam doch mit ihm, Konrad II., wieder ein Franke auf den Thron, der obendrein – welch glückliche Fügung – zugleich auf verwandtschaftliche Beziehungen zu den sächsischen Ottonen verweisen konnte.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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