Friedrich I. Barbarossa

Wann lebte Barbarossa? Und warum wurde dieser Kaiser so berühmt? Mehr zu diesem Herrscher in diesem Kapitel.

Wer war Barbarossa, und was bedeutet dieser Name?

 

Das war zu Beginn seiner Karriere der dritte Schwabenherzog namens Friedrich (*etwa 1122/°1190), später bekannt geworden als Kaiser Friedrich I. Barbarossa.

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Wie verlief Barbarossas Jugend?

Weitestgehend im historischen Dunkel. Über seine ersten knapp dreißig Jahre ist so gut wie nichts bekannt.

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War Barbarossa verheiratet – wenn ja wie oft, und mit wem?

Ja, war er. Zweimal.
In erster Ehe (*1147; auf Betreiben König Konrads III.) mit Adela von Vohburg (*1128/°1187), Tochter des Markgrafen Diepold III. von Vohburg; in zweiter Ehe mit Beatrix von Burgund (*etwa 1140/°1184).

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Wer waren Barbarossas Kinder – und was wurde aus ihnen?

Barbarossa (*um 1122/°1190), der fast ständig mit dem Papst über Kreuz lag, sich pausenlos mit seinem Vetter Heinrich dem Löwen stritt, mit seinem Kreuzzug Jerusalem zurückerobern wollte - dabei aber tragischer Weise beim Baden in einem Fluss ertrank, hatte aus seiner Ehe mit Beatrix von Burgund (*etwa 1140/°1184) "stolze" elf Kinder:

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Hat sich Barbarossa auf den Königsthron geschummelt?

Einerseits, andererseits!

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Wie hat man sich die Hofhaltung Barbarossas vorzustellen?

Um es mit vergleichsweise geringen Worten zu sagen:
Auch zur Zeit Barbarossas (*um 1122/°1190) herrschten König/Kaiser nach wie vor vom Sattel ihrer Pferde aus. Reiten zu können war also auch für Barbarossa oberstes Gebot.

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Was war eigentlich ausschlaggebend für Barbarossas Wahl zum König?

Nun, der bereits jahrzehntelang andauernde Zoff zwischen den miteinander zwar verwandten – aber nichts desto Trotz in gegenseitiger Feindschaft einmütig verbundenen – Familien der Staufer und Welfen, begann inzwischen auch die Pfründe der sowohl geistlichen, als auch weltlichen Fürsten im Land in Gefahr zu bringen.

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Was waren Barbarossa erste Schritte nach seiner Wahl zum König?

In den ersten Monaten nach seiner „Amtseinführung“, machte Barbarossa da weiter, woran er bereits vor seiner Wahl gearbeitet hatte – er war strikt darum bemüht, vergangene, bestehende sowie möglicherweise kommende Meinungsverschiedenheiten unter den Mächtigen des Reiches zu schlichten, neu zu ordnen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen.

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Hatte Barbarossa eigentlich Geldsorgen – und wenn ja, was tat er dagegen?

Chroniken und alten Urkunden zur Folge, soll es in der Tat so gewesen sein, dass der königliche Hof unter Barbarossa (*1122/°1190) knapp bei Kasse war.
Allerdings - im Vergleich zu den vormaligen Ottonen und Saliern - nicht so klamm wie sein Vorgänger und Onkel Konrad III. (*1093/°1152). Der soll zum Schluss angeblich sein Personal nicht mehr entlohnt haben können.

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Wie war Barbarossas Verhältnis zur katholischen Kirche?

Im Grunde genommen ähnlich, wie zu den Großen des Reiches.

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Wer waren die Päpste während Barbarossas Regentschaft – und wie viele?

Barbarossa wurde 1152 römisch-deutscher König, ließ sich 1154 in Pavia/Lombardei zum König von Italien und ein Jahr später (->1155) vom bisher einzigen englischen Papst, Hadrian IV., zum Kaiser Friedrich I. krönen und salben und verstarb 1190 anlässlich des 3. Kreuzzuges beim Baden im Fluss Saleph (-> heute: Göksu/Türkei).
In diesen achtunddreißig Jahren seiner Herrschaft, kamen und gingen die nachstehenden zwölf Oberhäupter der katholischen Kirche (-> Papst: von/bis):

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Was haben Barbarossa, Papst Eugen III. und der Vertrag von Konstanz miteinander zu tun?

Papst Eugen III.

Der Italiener Bernhard von Pisa, manchmal – obwohl in den Annalen keineswegs verbrieft – auch der adeligen Familie Paganelli di Montemagno zugeschrieben (*??/°1153) und zum Zeitpunkt des Todes Papst Lucius II. wohl Abt des Zisterzienserklosters Tre Fontane bei Rom, wurde im Februar 1145 von den Kardinälen des Kirchenstaates zum Nachfolger gewählt und nannte sich fortan (Papst) Eugen III.

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Was verband Friedrich I. Barbarossa mit Papst Hadrian IV.?

Nicht wirklich viel.
Barbarossa sah sein Reich als „direkt von Gott übertragen“ an; der aus England stammende Papst Hadrian IV. (*irgendwann vor 1120?/°1159) fühlte sich damit in seiner gefühlten Eigenschaft als Stellvertreter Gottes auf Erden übergangen.
Das beiderseitige Streben nach der Vorrangstellung, führte zwangsläufig zu Konflikten. Beide standen sich in „freundlicher Antipathie“ gegenüber.

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Wer war eigentlich Otto von Wittelsbach?

Otto (I.) (*etwa um 1117/°1183) aus dem Adelshaus der bayerischen Wittelsbacher, wegen seiner auffallend rötlichen Gesichtsfarbe auch Rotkopf genannt, war ein treuer Weggefährte und Vertrauter Friedrichs I. Barbarossa.

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Warum kam es 1157 auf dem Reichstag von Besancon eigentlich zum Eklat?

Ja, warum?
Nun, es ging um die Auslegung eines Begriffs.
So, wie eine 0 in der Mathematik, aber auch in der Politik eine bedeutende Rolle spielen kann, war hier in Besancon die Vokabel „Beneficium“ Gegenstand des fortwährenden Streites zwischen Kurie (-> Papst Hadrian IV.) und weltlicher Macht (-> Kaiser Friedrich I. Barbarossa).

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Barbarossa, Papst Alexander III. und vier Gegenpäpste – wie ging das?

Ganz einfach!
Nach dem Tod Hadrians IV. im September 1159, wählte die Mehrheit der Kardinäle zwar den Juristen, Professor für Kirchenrecht, Kanzler des Heiligen Stuhls, Berater und Legaten des Verstorbenen, Orlando Bandinelli, als Papst Alexander III. (*um 1105/°1181) zum Nachfolger Hadrians IV. - aber Barbarossa hielt dagegen.

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Barbarossa und die Päpste – ein „running gag“?

Na ja, das wäre übertrieben.
Aber, wie man heute weiß, war Friedrich I. Barbarossa passionierter Verfechter der Wiederherstellung kaiserlicher Macht nicht nur in Deutschland, sondern auch in Italien. Immerhin verbrachte er in der Summe seiner sechs Italienreisen zwölf Jahre (-> von achtunddreißig Herrschaftsjahren) in diesem Land.

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Wie oft war Barbarossa in Italien – und warum?

Insgesamt zog Barbarossa sechs Mal gen Italien. In der Summe seiner Aufenthalte dort, verbrachte er gute zwölf Jahre in dem Land.

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Wer war Hildegard von Bingen?

Hildegard von Bingen (*um 1098/°1179) war Klostergründerin, Äbtissin des Frauenkonvents bei Bingen, Schriftstellerin, Heilkundige und Mystikerin.

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Wie verliefen z. B. die ersten vier Italienfeldzüge Barbarossas?

Nun, während des 1. Italienzuges (-> 1154-1155), versuchte Barbarossa auf dem Hoftag von Roncaglia (-> Emilia-Romagna/Italien) den Konflikt mit Mailand zu lösen, verschärfte diesen aber noch, indem er die von den Mailändern als Friedenangebot gedachten Geldzahlungen strikt ablehnte.

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Was wollte/konnte Barbarossa mit seinem 5. und 6. Italienzug erreichen?

Nun ja, so richtig zufriedenstellend gestalteten sich diese Reisen nicht.

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Waren Barbarossas halbes Dutzend Italienbesuche eigentlich erfolgreich?

Nein, nicht wirklich. In den meisten Fällen war sein mitreisendes Truppenkontingent zu mickrig, um sich gegen die norditalienischen Städtebünde durchzusetzen.

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Wie hat Barbarossa den Konflikt mit Mailand gelöst?

Indem Barbarossa 1158 (-> bis 1162) ein zweites Mal in die Lombardei zog.
Jetzt aber, anders als bei seiner ersten Italienreise 1154-1155, mit einem weitaus schlagkräftigeren Heer. Und dieses Mal gelang es Barbarossa - die von den Mailändern angebotenen „Bestechungsgelder“ hatte er zuvor abgelehnt - die Mailänder zum Treueid ihm gegenüber zu zwingen.

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War Barbarossa nun ein Held oder nicht?

Nun, bis ins 19. Jahrhundert hinein scheint Barbarossa (*etwa 1122/°1190) - aus politisch-patriotisch motiviertem Wollen und Streben der Zeit nach einem deutschen Nationalstaat - so etwas wie eine Vorbildfunktion gehabt zu haben. Seine Politik sowie die ihm unterstellte Absicht, seinen Machtbereich wieder zur Größe des von Karl dem Großen (*etwa 747/°814) hinterlassenen Reiches auszuweiten, wurde daher wohlwollend - um nicht zu sagen: mystisch - verklärt.
Nach neuesten geschichtswissenschaftlichen Erkenntnissen weicht dieses Bild inzwischen einer kritischeren Betrachtung seiner Persönlichkeit.

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Wer war eigentlich Albrecht der Bär?

Albrecht (*um 1100/°1170) hatte mehrere Namen.
Er stammte aus dem Adelsgeschlecht der Askanier, das im seinerzeitigen „Schwabengau“ (-> Sachsen-Anhalt) zu Hause war, und trug ursprünglich den Namen Albrecht von Ballenstedt.
Sein Beiname „der Bär“, wurde ihm möglicherweise von den Zeitgenossen angeheftet, um auszudrücken, dass er es in Bezug auf Stärke und Tatkraft durchaus mit seinem Erzrivalen Heinrich „dem Löwen“, mit dem er fast sein Leben lang über Kreuz lag, aufnehmen konnte.

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Wer war Arnold von Brescia?

Über Arnold von Brescia (*um 1090/°1155) sind nur wenige Quellen überliefert, und die, die es gibt, stammen im Wesentlichen von Otto von Freising (*um 1112/°1158), der zwar - unter anderem - auf Veranlassung Barbarossas eine „Geschichte der Stauferzeit“ schieb, aber partout kein Freund Arnolds war.
Der Name „Brescia“ bezieht sich, unschwer zu erraten, auf Arnolds Geburtsstadt Brescia (-> Lombardei/Italien), wo er später Rechtswissenschaft studierte.

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Was haben eigentlich Barbarossa, sein Bart und der Kyffhäuser miteinander zu tun?

Das ist schnell erzählt.
Kaiser Friedrich I., alias Barbarossa (-> Rotbart), wird – der Sage nach – seit seinem Kreuzzug im Heiligen Land (-> es war der 3., der von 1189 bis 1192 dauerte, und auf dem Barbarossa 1190 beim Baden im Fluss Saleph, heute „Göksu/Südtürkei, verstarb) vermisst und seither im Kyffhäuser, einem Bergrücken südöstlich des Unterharzes, vermutet.

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