Friedrich II.: Bauherr, Dichter, Falkner

Wer baute das Castel del Monte? Warum wurde es errichtet? Was tat Kaiser Friedrich II. in seiner Freizeit? Um solche Fragen geht es in diesem Kapitel.

War Friedrich II. von Hohenstaufen ein Kosmopolit?

Durchaus! Auch, wenn vielleicht nicht alles, was über Friedrich II. aus Urkunden, Briefen und sonstigen Dokumenten zu erfahren ist, den Tatsachen entsprechen mag – vieles wurde erst Jahre nach seinem Tod über ihn berichtet – und die Meinungen über den Wahrheitsgehalt seiner leidenschaftlich betriebenen Passionen auseinandergehen, scheint er aber doch so etwas gewesen sein, wie ein seiner Zeit vorweggenommener Weltbürger.

Weiterlesen: War Friedrich II. von Hohenstaufen ein Kosmopolit?

   

Was waren eigentlich Friedrichs II. Lieblingsbeschäftigungen?

Nun ja, neben der Fülle der von ihm praktizierten „Steckenpferde“, stechen – um nur einige zu nennen – Architektur, Dichtung, Philosophie und die Falknerei ganz besonders hervor.

Weiterlesen: Was waren eigentlich Friedrichs II. Lieblingsbeschäftigungen?

   

Was hat Friedrich II. von Hohenstaufen eigentlich alles gebaut – und warum?

Das „Warum“ lässt sich gut und gern bis in die heutige Zeit beobachten. Wie schon vor und nach Friedrich II., sind Regenten, ob sie nun als Monarchen, Scheichs, Diktatoren oder demokratisch gewählte Landesherren (-> oder: Frauen) die Geschicke ihrer Länder führen, in weiten Teilen auch noch heute daran interessiert, der Nachwelt ein irgendwie mit ihnen in Verbindung gebrachtes Bauwerk zu hinterlassen.

Weiterlesen: Was hat Friedrich II. von Hohenstaufen eigentlich alles gebaut – und warum?

   

Welches sind die wichtigsten Bauten Friedrichs II.?

Einmal abgesehen von der Vielzahl wehrtauglicher Befestigungsanlagen (-> Kastelle, Burgen, Zitadellen) und anderer Zweckbauten (-> Talsperren, Straßen, Brücken) auf Sizilien, in Kalabrien, Kampanien, der Basilikata sowie in Apulien, gelten als die wichtigsten und heute noch bekanntesten Bauwerke zum Beispiel das „Castel del Monte“, „Castel Maniace“, „Castello di Lucera“ und das Brückentor von Capua.

Weiterlesen: Welches sind die wichtigsten Bauten Friedrichs II.?

   

Was hat sich Friedrich II. von Hohenstaufen beim Bau des „Castel del Monte“ gedacht?

Was Friedrich II. sich wirklich dabei gedacht hat, weiß man bis heute nicht so genau. Fakt ist aber, dass das „Castel del Monte“ als der berühmteste Stauferbau Italiens gilt. Erwiesenermaßen 1240 mit dem Bau begonnen, ließ Kaiser Friedrich II. das Kastell achteckig mit ebenfalls acht achteckigen Türmen mit antiken, gotischen und islamischen Elementen errichten.

Weiterlesen: Was hat sich Friedrich II. von Hohenstaufen beim Bau des „Castel del Monte“ gedacht?

   

Wie kam Friedrich II. von Hohenstaufen zu dem Spottnamen „Sultan von Lucera“?

Das hat mit dem „Castello di Lucera“ zu tun. Es heißt, es sei die Landschaft gewesen, die Friedrich II. veranlasst habe, zwischen 1233 und 1240 auf einem unweit von Foggia (-> Apulien/Italien) gelegenen Höhenzug des Monte Albano den Palast von Lucera (-> „Castello di Lucera) errichten zu lassen, und zwar auf/über den Resten einer ehemaligen romanischen Kathedrale.

Weiterlesen: Wie kam Friedrich II. von Hohenstaufen zu dem Spottnamen „Sultan von Lucera“?

   

Wie kamen die Sarazenen im 13. Jahrhundert nach Lucera?

In Friedrichs II. Königreich Sizilien war zu Beginn des 13. Jahrhunderts sozusagen der Teufel los. Die politische Situation in diesem Vielvölkerstaat war angespannt. Unter anderen waren es die muslimischen Sarazenen, die zwischen 1221 bis 1225 mit ihren Übergriffen gegen Christen für ständige Unruhe sorgten.

Weiterlesen: Wie kamen die Sarazenen im 13. Jahrhundert nach Lucera?

   

Wo befand sich der sogenannte „Kaiserpalast“ Friedrichs II. von Hohenstaufen?

In Foggia, Hauptstadt der gleichlautenden Provinz im Norden Apuliens, während des Zweiten Weltkrieges weitestgehend zerstört, heute ein für Apulien/Italien nicht unbedeutendes landwirtschaftliches Zentrum und Sitz einer Reihe wichtiger Industriezweige (-> u.a. Chemie, Papier).

Weiterlesen: Wo befand sich der sogenannte „Kaiserpalast“ Friedrichs II. von Hohenstaufen?

   

Was ist das eigentlich – das „Brückentor von Capua“?

Die bereits im Altertum bedeutende Stadt Capua (-> Kampanien/Italien) besteht heute, wenn man so will, aus zwei, ungefähr vier Kilometer auseinander liegenden, Orten - dem antiken Casilinum und heutigem Capua sowie der Stadt Santa Maria Capua Vetere. Letztere entspricht wiederum im Grunde genommen der eigentlichen antiken Stadt Capua. Immer wieder faszinierend, wie kompliziert sich doch geografische Gegebenheiten über die Jahrtausende hinweg verändern können.

Weiterlesen: Was ist das eigentlich – das „Brückentor von Capua“?

   
Google-Anzeige Google-Anzeige Google-Anzeige