Friedrich II.: Kaiser und Gesetzgeber

Wann lebte Kaiser Friedrich II.? In welchem Verwandtschaftsverhältnis stand er zu Barbarossa? Mehr zur Kaiserzeit dieses Herrschers in diesem Kapitel.

Wer waren Friedrichs II. Vorfahren mütterlicherseits?

Friedrichs Vorfahren mütterlicherseits, die Normannen, lassen sich konkret bis ins 9./10. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Normannen stammten ursprünglich aus Skandinavien, waren hitzköpfige und polternde Seefahrer und setzten, unter der Bezeichnung „Wikinger“, die Menschen an Europas Küsten in Angst und Schrecken.

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Wie oft wurde Friedrich II. zum König gewählt und gekrönt?

Wenn man´s genau nimmt, je zweimal.

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Warum wurde Friedrich II. je zwei Mal zum König gewählt und gekrönt?

Nun ja, wieder einmal ging es um Macht, Geld und Prestige. Friedrichs - vom Vater Heinrich VI. kraft Amtes 1196 durchgesetzte - erste Wahl zum römisch-deutschen König in Frankfurt am Main, wurde von den maßgeblichen Fürsten im Lande schlicht ignoriert.

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Welche Gebiete umfasste Sizilien zur Zeit Friedrichs II. von Hohenstaufen?

Zur Zeit des Stauferkaisers Friedrichs II., umfasste der Begriff „Königreich Sizilien“ zum einen die Insel mit der Hauptstadt Palermo, zum anderen die Regionen Kalabrien und Apulien auf dem italienischen Festland.

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Wie könnte die Kaiserkrönung Friedrichs II.abgelaufen sein?

So ganz genau weiß man nichts über die Zeremonie. Augenzeugenberichte sind nicht überliefert. Vermutet wird daher, dass das Ritual der Kaiserkrönung Friedrichs II. (-> 1220) wohl ähnlich den bis dahin bekannten Abläufen derartiger Festakte folgte – und das mag sich ungefähr wie folgt abgespielt haben:

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Was wurde eigentlich aus den Kronen Friedrichs II.?

Ohne Krone ging bei Königen oder Kaisern überhaupt nichts. Diente doch die Krone, ebenso wie Reichsapfel und Zepter, sozusagen als Berechtigungsnachweis für die Herrschaft. Verewigt in alten Handschriften und anderen Darstellungen, wird die Einheit von Herrscher und Krone eindrucksvoll bis in das Bewusstsein heutiger Betrachter verknüpft.

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Was hatten Gott und das Römische Reich mit Friedrich II. zu tun?

Wie schon zu Zeiten vor Friedrich II. (und noch lange nach ihm), sahen sich die mittelalterlichen Herrscher gern als von Gott in dieses Amt berufen. Um diesen Anspruch deutlich zu machen, legte sich auch der 1220 von Papst Honorius III. zum Kaiser gekrönte Friedrich II. (fast) während seiner gesamten Regentschaft mit den drei während dieser Jahre auf dem „Stuhl Petri“ sitzenden Päpsten an (-> Innozenz III., Honorius III., Gregor IX.).  

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Was ist unter den „Assisen von Capua“ zu verstehen?

Die sogenannten „Assisen von Capua“, sind in zwanzig Gesetzten zusammengefasste Beschlüsse, mit denen Friedrich II. die während seiner achtjährigen Abwesenheit (-> von 1212 bis 1220; da hielt er sich in  Deutschland auf) im Königreich Sizilien eingerissenen Zustände neu zu ordnen gedachte.

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Warum gründete Friedrich II. eine Universität in Neapel?

Goethes „Zauberlehrling“ von 1797, der sich, in Abwesenheit des Hexenmeisters, endlich einmal selber beweisen will, bei seinen Zaubereien aber in eine ungeahnt missliche Lage gerät, und ausruft: „Die ich rief, die Geister, werd´ ich nun nicht los.“, war Friedrich II. naturgemäß nicht bekannt. Und doch kam die Situation, in der sich der frischgebackene Kaiser nach dem Hoftag 1220 in Capua befand, den gerufenen Geistern ziemlich nahe.

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Was sind eigentlich die "Basilikata" und die „Konstitutionen von Melfi“?

Beginnen wir mit der „Basilikata“. Das ist eine vom Tourismus (noch) weitestgehend unentdeckte Region im Süden Italiens, ist im Atlas zwischen Kalabrien und Apulien zu finden und hat – mit etwa siebzigtausend Einwohnern – Potenza zur Hauptstadt.

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Was versuchte Friedrich II. mit seiner neuen Rechtsordnung zu verfügen?

So gut, wie alles, was ein seiner Meinung nach funktionierendes Gemeinwesen ausmachte. Friedrich war, neben seinen schöngeistigen Beschäftigungen, durchaus auch ein Mann des „Law and Order“.

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Wieso war Friedrichs II. Rechtsreform von 1231 ein Affront gegen den Papst?

Na ja, dem Kaiser sollen, Chroniken zur Folge, Gerüchte darüber zu Ohren gekommen sein, dass auch der Papst (-> Gregor IX.; Papst von 1227 bis 1241) über eine Rechtsreform nachdachte. Da galt es, dem zuvorzukommen. Also gab Friedrich II. 1230 seinen Rechtsexperten flugs den Startschuss für die von ihm geforderte Zusammenstellung zukünftig rechtlich verbindlicher Vorschriften und Richtlinien.  

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Wer war Walther von der Vogelweide?

Der entweder aus Südtirol oder aus Österreich (so ganz genau weiß man es nicht) stammende Walther von der Vogelweide (*etwa 1170/°etwa 1230), gilt – neben Wolfram von Eschenbach – als einer der herausragendsten Lyriker und Sänger des Mittelalters.

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Wer war Wolfram von Eschenbach?

Es muss ihn gegeben haben! Allerdings hat die Nachwelt, wenn man so will, lediglich durch seine Werke Hinweise auf sein Leben. Danach soll Wolfram, vermutlich irgendwann zwischen 1160 und 1180, sowohl im heutigen Wolframseschenbach bei Ansbach/Bayern geboren, als auch dort um 1220 herum verstorben sein.

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Wer war Franz von Assisi?

Der Giovanni getaufte, später von der Familie in Francesco (-> Franziskus) umbenannte Franz von Assisi, wurde etwa um 1181/1182 als Sohn des wohlhabenden Kaufmanns Pietro Bernardone und seiner aus Frankreich stammenden Mutter in Assisi (-> Umbrien/Italien) geboren. Eine sogenannte „gelehrte“ Bildung genoss er zwar nicht, besuchte aber die Kathedralenschule in Assisi, lernte Französisch, etwas Latein und das sonst so Übliche, hatte  eine unbeschwerte Kindheit und eine mit Papas Geld finanzierte Jugend.

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Wer war Gottfried von Straßburg?

Ein Unbekannter? Ein Phantom? Nein, natürlich nicht! Und doch liegt dieser Verdacht nahe, denn so gut wie nichts ist von ihm überliefert. Und das Wenige, was über ihn zu erfahren ist, stammt im Wesentlichen aus den Werken Rudolfs von Ems und Konrads von Würzburg, ebenfalls deutsche Epiker z. Z. Gottfrieds. Die beiden haben in ihren Werken vergleichsweise deutliche Hinweise auf Gottfried von Straßburgs Urheberschaft sowie die voraussichtliche Entstehungszeit an/von dessen einzigem – aber auch unvollendetem – Versroman „Tristan und Isolde“ gegeben.

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Wer war Albertus Magnus?

Der Ordensmann, Gelehrte und Bischof Albertus Magnus (*etwa um 1200/°1280), stammte aus einer Ministerialenfamilie (-> Angehörige des mittelalterlichen Dienstadels), trat mit Anfang Zwanzig in den Dominikanerorden in Padua (-> nahe Venedig/Italien) ein, wo er ein Theologiestudium aufnahm und schließlich zum Priester geweiht wurde. Es folgten Studiengänge in einer Vielzahl deutscher Klosterschulen (-> z.B. in Hildesheim, Freiburg, Straßburg und Regensburg) sowie ein mehrjähriges Studium an der Sorbonne in Paris, das er mit dem Magister der Theologie abschloss.

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Worin liegt die Bedeutung des Kirchenlehrers Albertus Magnus?

Albertus Magnus (*etwa um 1200/°1280) gilt, nicht zu Unrecht, als ein ganz Großer seiner Zeit. Bereits zu Lebzeiten erwarb er sich den Ruf als „Doctor expertus“ (-> „erfahrener Lehrer“), „Doctor venerabilis“ (-> „verehrungswürdiger Lehrer“) oder gar – aufgrund seiner anerkanntermaßen fundamentalen Kenntnisse in den naturwissenschaftlichen Kategorien Chemie, Biologie, Physik, Medizin, Astrologie und Geografie – den ehrenvollen Titel „Doctor universalis“.

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