Friedrich II.: Kriegsherr und Kreuzfahrer

War Kaiser Friedrich II. an Kreuzzügen beteiligt? Traf er jemals Dschingis Khan? Um solche Fragen geht es in diesem Kapitel.

Hatte Friedrich II. von Hohenstaufen "Bock" auf Kreuzzüge?

Nein, scheinbar nicht wirklich! Er hat lange gebraucht, ehe er seine bereits 1215 – anlässlich seiner Königskrönung in Aachen – dem Kardinalbischof von Ostia (-> und damit indirekt auch Papst Innozenz III.) gegebene Zusage wirklich wahr machte.

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War Friedrichs II. Kreuzzug nun der Fünfte, oder doch der Sechste?

Das ist eine Sache des Standpunktes. Die einen sagen, es sei der Fünfte (-> von 1228 bis 1229) gewesen. Allerdings aber nur dann, wenn man der Darstellungsweise folgt, wonach Friedrichs Kreuzzug als Fortsetzung des sogenannten Kreuzzuges von Damiette (von 1217 bis 1221) gesehen wird.

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Warum – und von wem – wurde Friedrich II. mit dem Kirchenbann belegt?

Den Kirchenbann über Friedrich II. hat Papst Gregor IX. (*um 1167/°1241) verhängt. Das geschah unmittelbar nach Friedrichs ergebnislosem Aufbruch zu seinem längst fälligen, aber immer wieder verschobenen, Kreuzzug im Jahr 1227.

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Was sind eigentlich die „Goldene Bulle von Rimini“ und das „Kulmer Land“?

Beides hat im Wesentlichen mit Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen und Papst Gregor IX. zu tun, und ist eine etwas längere Geschichte. Begonnen hatte sie, diese Geschichte, als während des ständigen Hin und Hers der Kreuzzüge – mal gewannen die Christen, dann wieder die Muslime die Oberhand über das „Heilige Land“ – 1190 der „Deutsche Orden“ gegründet wurde.

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Wieso trug Friedrichs II. Kreuzzug zur Verblüffung der Zeitgenossen bei?

Ganz einfach deswegen, weil er klug genug war zu erkennen, dass die Chance, mit Waffengewalt gegen die sogenannten „Ungläubigen“ vorzugehen, nicht sonderlich aussichtsreich gewesen wäre. Vielleicht hätte Friedrich die „Schlacht“, keinesfalls aber den „Krieg“ gewinnen können. Also versuchte er es auf die diplomatische Tour.

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Warum legte sich Friedrich II. mit dem „Lombardischen Städtebund“ an?

Na ja, abgesehen von der allgemeinen Bedeutung (-> strategische Lage zwischen Nord/Süd des Heiligen Römischen Reiches sowie eine für die Zeit enorme Wirtschaftskraft der oberitalienischen Städte) der Lombardei, weigerten sich die Mitglieder des „Lombardischen Städtebundes“ vehement, Friedrich II. – anlässlich seines 1228 startenden Kreuzzuges – Straßen und Alpenpässe benutzen zu lassen, geschweige denn, ihn bei seinen militärischen Unternehmungen zu unterstützen.

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Was ist eigentlich unter dem Begriff „Lombardenbund“ zu verstehen?

Als „Lombardenbund“ wird der zur Mitte des 12. Jahrhunderts in Gang gesetzte Zusammenschluss der sich schon seit geraumer Zeit entwickelnden oberitalienischen Stadtrepubliken bezeichnet.

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Was hatte Friedrich II. mit Dschingis-Khan zu tun?

Nichts! Dschingis-Khan (*um 1162/°1227), erster Großkhan der Mongolei, war während seiner Zeit im Wesentlichen damit beschäftigt, die unterschiedlichen mongolischen Stämme unter seiner Führung zu einen. Das ist ihm in großartiger Weise auch gelungen. Als er 1227 verstarb, hinterließ er ein Reich, das sich getrost mit dem Alexanders des Großen (*356 v. Chr./°323 v. Chr.) oder dem Römischen Reich vergleichen lässt.

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Was war für Friedrich II. so bedeutend an der Seeschlacht von Montechristo und Giglio?

Der in der Geschichte ausgesprochen ungewöhnliche Vorgang des sogenannten „Prälatenfangs“. Und der hat sich folgendermaßen zugetragen:

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