Friedrich II.: Legende, Jugend, Frauen

Wie viele Ehefrauen hatte Kaiser Friedrich II.? Was machte diesen Staufer zur Legende? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Wieso wurde Friedrich II. von Hohenstaufen eigentlich zum Mythos?

Wir wissen sehr wohl, dass wir die unzähligen Geschichtsquellen, Publikationen, Dokumentationen, Abhandlungen und anderes mehr über Friedrich II. von Hohenstaufen (*1194/°1250) an dieser Stelle nicht toppen können. Alles über ihn ist mehr als hundertfach gesagt. Beschränken wir uns also auf die überall nachzulesenden Wortprägungen, die zur Beschreibung seiner Persönlichkeit beigetragen haben.

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Warum war Friedrich II. von Hohenstaufen eigentlich ein Kaiser „zum Staunen“?

Wo auch immer von den Staufern und ihren Herrschern zu lesen ist, heißt es, dass dieses Adelsgeschlecht bereits schon im Mittelalter zum Mythos erklärt wurde, und die Faszination in der Beschäftigung mit ihnen bis in unsere Tage anhält. Von Friedrich I. Barbarossa wird zum Beispiel erzählt, er säße schlafend irgendwo in den Tiefen des Kyffhäusers, einem Mittelgebirge südlich des Harzes, und warte auf die Fortführung des deutschen Kaisertums – bisher allerdings erfolglos.

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Woher stammt eigentlich der Namenszusatz Friedrichs II. -> „von Hohenstaufen“?

Fakt scheint zu sein, dass der Zusatz „Staufer“ in den zahlreich überlieferten Quellen nur ein einziges Mal genannt wird. Und das war – anlässlich einer der ohnehin permanent geführten Auseinandersetzungen mit der Kurie – 1247 in einem Schreiben Friedrichs an Papst Innozenz IV. (*1195/°1254).

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Wie, wann und wo wurde Friedrich II. von Hohenstaufen geboren?

Unterwegs. Auf Reisen. Und wegen der hässlichen Anwürfe missgünstiger, um ihre Pfründe fürchtender Oppositioneller, auch irgendwie kafkaesk.

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Was waren das für Gerüchte, die sich um Friedrichs II. von Hohenstaufen Geburt rankten?

Ziemlich üble! Und inhaltlich sogar derart, dass die Zeitgenossen den Eindruck gehabt haben müssen, den guten Friedrich hätte der „Esel im Galopp“ verloren. Wer waren die Hintermänner dieser gezielt gestreuten Gerüchte – und was haben sie damit bezweckt?

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Wuchs Friedrich II. von Hohenstaufen tatsächlich als Gassenjunge auf?

Nein, wohl eher nicht. Die Mär vom Gassenjungen, der – elternlos und ungeliebt – durch Palermos Gassen strolcht, sich von mitleidigen Bürgern beköstigen lässt und mit den Bettlern der Stadt auf Du und Du steht, gehört – neuesten Erkenntnissen zur Folge - doch mehr ins Reich der Legenden. Obwohl – sich das so vorzustellen, bleibt jedem geneigten Leser unbenommen …

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Hatte Friedrich II. eine glückliche Kindheit?

Nein, nicht wirklich. Im Grunde scheint seine Kindheit nicht sehr freundlich, wenig kindgerecht und eines Kaisersohnes (-> Vater: Heinrich VI.; Mutter: Konstanze von Sizilien) nicht zwingend gerecht werdend gewesen zu sein.

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Wer war eigentlich die Herzogin von Spoleto?

Die Herzogin von Spoleto taucht in den Quellen lediglich im Zusammenhang mit Friedrich II. von Hohenstaufen auf, der ihr Anfang d. J. 1195 von dessen Mutter Konstanze für knappe drei Jahre in Pflege gegeben wurde. Der Name dieser Frau ist nicht bekannt.

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Warum hat sich Friedrich II. als Kind das Hemd zerrissen?

Bei aller gebotenen Vorsicht – diese Geschichte könnte dennoch wahr sein, scheint es doch tatsächlich einen Bericht an Friedrichs Vormund, Papst Innozenz III., zu geben, der von einem zerrissenen Hemd (-> oder Mantel?) erzählt. Das muss so – plus/minus – um 1200 herum geschehen sein und kam so:

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Wer war eigentlich Markward von Annweiler?

Markward von Annweiler (*etwa um 1140/°1202) begann seine Karriere als Protegé Kaiser Friedrichs I. Barbarossa. An dessen Hof gehörte Markward zu den einflussreichsten „Ministerialen“. Das waren qualifizierte und ausgebuffte „Dienstleute“ aus unfreiem (niederem) Adel, die von Königen/Kaisern, hohen Kirchenleuten, Fürsten u.a.m. mit den unterschiedlichsten Verwaltungsaufgaben betraut wurden.

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Was bedeutet eigentlich der Begriff „Reichstruchsess“?

Mit dem Begriff „(Reichs)-Truchsess“, wurden im Mittelalter hohe Hofbeamte bezeichnet, deren Obliegenheiten im Wesentlichen in der Oberaufsicht über die Hofhaltung im Allgemeinen und über die königlich/kaiserliche Tafel im Besonderen bestanden.

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Wer war eigentlich Philipp von Schwaben?

Philipp von Schwaben (*um 1177/°1208), Staufer, jüngster Sohn Friedrichs I. Barbarossa und Bruder Heinrichs VI., sollte ursprünglich als Mann der Kirche Karriere machen. Aber, wie so oft im Leben, kam es auch für Philipp anders, als gedacht.

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Weswegen wurde Philipp von Schwaben erstochen – und von wem?

Dieser unerhörte Meuchelmord, anlässlich der Hochzeit von Philipps Nichte Beatrix und einem Herzog von Andechs-Meranien im Sommer 1208 in Bamberg, soll vermutlich – so recht bewiesen ist das nicht – aus niederen Instinkten geschehen sein.

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Was wurde nach dem Tod Philipps von Schwaben aus seiner Ehefrau Irene?

Die zum Zeitpunkt des Mordes (-> 1208) an ihrem Gatten, des Königs Philipp von Schwaben, schwangere Irene (-> Tochter des byzantinischen Königs Isaak II. Angelos), machte sich nach der Gräueltat trauernd, verängstigt und möglicherweise auch verstört, fluchtartig aus dem Staub, eilte zur Burg Hohenstaufen (-> Baden-Württemberg) und verstarb dort kurz darauf an den Folgen einer Fehlgeburt.

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Warum wurde Friedrich II. zur Flucht nach Tunis geraten?

Friedrich II. von Hohenstaufen war Vierzehn, galt zu der Zeit also als volljährig, als ihm Papst Innozenz III. – nicht ganz uneigennützig – zur Heirat riet und auch gleich eine passende Gattin präsentierte: Konstanze von Aragonien/Aragón, die Schwester des nordspanischen Königs von Aragón (-> Hauptstadt: Saragossa/Zaragoza am Fluss Ebro). Dass Konstanze gute zehn Jahre älter war, spielte scheinbar keine große Rolle.

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Wer war eigentlich Otto IV. von Braunschweig?

Otto IV. von Braunschweig (*um 1175/°1218),

Welfe, Sohn des Herzogs Heinrich des Löwen, in England von seinem Onkel Richard Löwenherz erzogen, war sowohl der Gegenpart des Stauferkönigs Philipp von Schwaben, als auch, von 1209-1218, der erste und letzte Welfenkaiser des römisch-deutschen Reiches. Beide, Philipp und Otto, lieferten sich nach dem Tod Heinrichs VI. (-> 1197) erbitterte Kämpfe um die Thronfolge, und vergaßen dabei tunlichst, dass es da unten im fernen Sizilien noch jemanden gab, der durchaus einen Anspruch auf die Königswürde hatte – nämlich Friedrich II. von Hohenstaufen. Der war nämlich bereits zweijährig und kraft Amtes seines Vaters, Heinrich VI., im Dezember 1196 von den deutschen Fürsten zum römisch-deutschen König gewählt worden.

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Wer waren die Ehefrauen Friedrichs II. von Hohenstaufen?

Das waren, seine Flamme Bianca Lancia d´Agliano einbezogen, die nachstehenden vier Damen:

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Friedrich II. von Hohenstaufen und seine Ehefrauen – wie war das?

Das Verhältnis zu seinen Ehefrauen war mehr oder minder politisch bestimmt, das heißt, ausschlaggebend waren Mitgift in Form von zu erwartenden Erbschaften, Titeln, Grund und Boden. Ein Zugewinn von Macht und Einfluss eben. Darüber hinaus genügte es, wenn sie, die Ehefrauen, dem König und Kaiser Kinder zwecks legitimer Nachfolge gebaren.

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War Friedrich II. von Hohenstaufen etwa ein Don Juan?

Mit Sicherheit! Friedrich scheint es ziemlich bunt getrieben zu haben. Den zahlreich überlieferten Quellen zur Folge, war Friedrich II. von Hohenstaufen (*1194/°1250) ein Schürzenjäger oder auch – wie man heutzutage sagt – ein Womanizer.

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Wer waren die Kinder Friedrichs II. von Hohenstaufen?

Um hier von den neunzehn bis zwanzig (-> die einen sagen so, die anderen so), urkundlich belegten Kindern nur acht bis zehn zu nennen, die eine – mehr oder weniger signifikante – Rolle gespielt haben, waren das:

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