Wer folgte auf den Stauferkaiser Friedrich II.?

Gegen Ende des Jahres 1250, Friedrich II. hatte sich zur Jagd in Apulien zurückgezogen, erkrankte der Kaiser, wahrscheinlich an einer Darminfektion, an der er kurz darauf verstarb. Zuvor allerdings, hatte Friedrich die Nachfolge geregelt.

Konrad IV. (*1228/°1254), Sohn aus der knapp dreijährigen Ehe mit Isabella von Brienne (-> bzw. „von Jerusalem“), sollte in vollem Umfang die Ämter des Vaters und somit die Verantwortung für das gesamte Reich übernehmen, sein Halbbruder Manfred (*1232/°1266) aus der Verbindung mit Friedrichs Geliebten Bianca Lancia der Jüngeren, die erst auf dem Sterbebett von Friedrich geehelicht wurde, sollte Konrad im Königreich Sizilien entlasten.

Konrad IV. war das Glück allerdings nicht sonderlich hold. Zwar gelang es ihm, 1250 am Mittelrhein einen Sieg gegen den von den papsttreuen Fürsten eingesetzten Gegenkönig Wilhelm von Holland zu erzielen, konnte aber in Deutschland ansonsten nicht weiter punkten. Er wandte sich gen Süditalien, errang – gemeinsam mit Manfred – auch dort den einen oder anderen Erfolg in der Rückgewinnung staufischer
Territorien, starb aber bereits zu Beginn des Jahres 1254 mit sechsundzwanzig Jahren in Lavello (-> Region Basilikata/Italien) an, wie es heißt, Malaria.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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