Das Königreich Sizilien – was wurde nach dem Tod Konradins daraus?

Nach der brutalen Enthauptung des letzten Staufers Konradin (*1252) 1268 auf dem Marktplatz von Neapel durch Karl I. von Anjou (*etwa 1226/°1285), übernahm der bereits 1266 von Papst Clemens IV. (*um 1200/°1268) zum König erhobene Franzose das Zepter über das Königreich Sizilien. Nach dessen Vertreibung, anlässlich der „Sizilianischen Vesper“ Ostern 1282, riss sich Peter III. aus dem Hause Aragón (*1240/°1285) als Peter I. (-> "von Sizilien") die Insel unter den Nagel.

Über die folgenden Jahrhunderte kamen und gingen dann die

  • Spanier,
  • Savoyer,
  • Habsburger und
  • Bourbonen -

bis, ja, bis 1860 Giuseppe Garibaldi das so genannte „Königreich beider Sizilien“ (-> die Insel Sizilien und das Königreich Neapel) mit dem Königreich Sardinien-Piemont vereinte.

Aber, schon ein Jahr später, 1861, gingen beide Konstrukte im von König Viktor Emanuel II. (*1820/°1878) regierten Königreich Italien auf, das bis 1946 existierte. Zwei Jahre später, 1948, mit der in Kraft tretenden republikanischen Verfassung, wurde aus all dem Vorausgegangenen schließlich und endlich die parlamentarische "Republik Italien". 

 

 

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