Wissenswertes zu den Staufern

Warum hießen die Staufer eigentlich Staufer? Und was ist Hohenstaufen? Mehr zu diesem Herrschergeschlecht in diesem Kapitel.

Wer oder was waren die Staufer – und woher kamen sie?

Der Geschichtsforschung zur Folge, stammt die Familie vermutlich aus Franken sowie den Gegenden um Salzburg und Wien.

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Die Staufer - gab es sie nun, oder gab es sie nicht?

Selbstverständlich gab es die Staufer.
Nach neuesten Erkenntnissen der Historiker, waren sie aber zu ihrer Zeit wohl nicht unter diesem Namen bekannt.

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Wer war eigentlich Friedrich (II.), der „Einäugige“?

Schon wieder ein Friedrich!
Die Staufer scheinen in der Tat einen Narren an diesem Namen gefressen zu haben.

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Wie kam der Staufer Konrad III. ins Spiel?

Nun, die beiden Stauferbrüder – Friedrich (II.), der „Einäugige“ und Konrad (*1093/°1152) – kämpften weiterhin um das von ihnen reklamierte Recht, die eigentlichen Nachfolger Heinrichs V. zu sein.

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Wer war Konrad III.? Eine Kurzbiographie!

Nachdem die frühen Staufer alle Friedrich hießen, aber lediglich als Herzöge von Schwaben fungierten, kam 1138 mit einem gewissen Konrad der erste Stauferkönig an die Macht.

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Worauf ist der Begriff „Pfaffenkönig“ zurückzuführen?

Den Zusatz „Pfaffenkönig“ erhielten sowohl Lothar III. von Süpplinburg, als auch der erste Stauferkönig Konrad III., weil beide in weiten Kreisen des Reiches als Marionetten der Kirche wahrgenommen wurden.

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Wer waren die wichtigsten Stauferkönige und -Kaiser?

Das schwäbische Fürstengeschlecht der Staufer machte bereits seit dem 10. Jahrhundert von sich reden. Durch geschickte Heiratspolitik sowie ihrer Verbundenheit gegenüber den Saliern, die Friedrich I. von Schwaben nicht nur den Herzogstitel, sondern auch die Verschwägerung mit Kaiser Heinrich IV. einbrachte, bauten die Staufer ihre Machtstellung im 11. Jahrhundert weiter aus.

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Das Alltagsleben zur Zeit der Staufer – wie sah das aus?

Die Herrschaft der Staufer – beginnend mit der Königswahl Konrads III. im Jahre 1138, endend mit der Enthauptung Konradins (*1252; Enkel Friedrichs II.) durch den Franzosen Karl von Anjou 1268 in Neapel – überdauerte einhundertdreißig Jahre.
Es war die Zeit des Hochmittelalters.
Neben Kaisern, Königen, Herzögen, Fürsten, Land- und Markgrafen lebten, neueren Schätzungen zur Folge, mindestens neunzig Prozent der Bevölkerung sozusagen im mittelalterlichen Prekariat auf dem Lande.
Armut, Mühsal, Plage, Fron und Schinderei bestimmten das missliche Dasein.

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War die Zeit der Staufer gleichzeitig auch die der Kreuzzüge?

Ja, durchaus!

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Was haben die „Weiber von Weinsberg“ mit den Staufern zu tun?

Weinsberg, eine Stadt nahe Heilbronn (-> Baden-Württemberg), war 1140 Schauplatz einer Belagerung durch König Konrad III. (*1093/°1152) und dessen Bruder, Herzog Friedrich II., des „Einäugigen“, der der Vater Barbarossas war.

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Wer oder was waren die Zähringer?

Die Zähringer waren ein Adelsgeschlecht, dessen Ursprung auf eine alemannische Grafenfamilie – mit Ländereien im Breisgau sowie um Villingen (-> im Südwesten Baden-Württembergs) und Thurgau (-> deutschsprachige Schweiz) herum – zurückgeführt wird.
Die früheste urkundliche Erwähnung fanden die Zähringer etwa um 999.
In jenem Jahr, so heißt es, soll ihnen von Kaiser Otto III. das Markt- und Münzrecht zugesprochen worden sein.

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Die Welfen – wer oder was waren das?

Die Welfen waren ein bedeutendes fränkisches Adelsgeschlecht in „zwei Linien“!
Die erste der beiden ist seit etwa dem 9. Jahrhundert bekannt, und wird in den Geschichtsbüchern die „ältere Linie“ genannt.
Die sogenannte "zweite" Linie gewann mit ihrem „Stammvater Welf IV. (-> etwa ab Mitte des 11. Jahrhunderts) an Bedeutung, und wird mit „die jüngere Linie“ bezeichnet.

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Wieso und wie, war Heinrich der Löwe verwandt mit Barbaraossa?

Das ist der seiner Zeit üblichen und durchaus gewinnbringenden, heutzutage aber kompliziert erscheinenden, Heiratspolitik der Adelshäuser untereinander geschuldet.

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Wer war Heinrich der Löwe – und warum geriet er in Konflikt zu Barbarossa?

Heinrich der Löwe (*etwa 1130/°1195) stammte aus der Familie der Welfen, einem bereits im 8. Jahrhundert auf der geschichtlichen Bildfläche auftauchenden fränkischen Fürstengeschlechts, war gebürtiger Schwabe, verbrachte Kindheit und Jugend sowohl in Bayern, als auch in Sachsen, und war ab 1142 Herzog von Sachsen und ab 1156 auch Herzog von Bayern.

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Woher kommt eigentlich Heinrichs Namenszusatz „der Löwe“?

Der Löwe ist das Wappentier der Welfen.
Heinrich (der Löwe) hat es von Süddeutschland nach Norddeutschland gebracht.
Der Löwe galt als Zeichen seiner Macht. Es ist daher naheliegend anzunehmen, dass Heinrich den Begriff „Löwe“ seinem Namen zugefügt hat.
Vielleicht hat es sich auch einfach so ergeben, weil Heinrich gleichsam die Persönlichkeit und Stärke eines Löwen verkörperte.

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Was war Sachsen zur Zeit Heinrichs des Löwen?

Heinrichs des Löwen Sachsen hatte nichts mit dem heutigen Bundesland, dem Freistaat Sachsen, zu tun.
Die Sachsen waren ein im 4. Jahrhundert „bekannt“ gewordener westgermanischer Stammesverband, deren populärste Vertreter die Cherusker waren.

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Hatte Heinrich der Löwe Kinder, und wenn ja, wer waren sie?

Na klar, hatte er! Und zwar aus der Ehe mit Mathilde von England (-> Matilda Plantagenét - *1156/°1189). Es waren fünf Kinder, die das Erwachsenenalter erreichten. Der Viertgeborene, Otto, brachte es später sogar zum Kaiser.

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Was gilt als herausragende Leistung Heinrichs des Löwen?

Im Wesentlichen wird Heinrich dem Löwen heute nachgesagt, den Norden des damaligen Deutschland politisch, wirtschaftlich und kulturell dem zu seiner Zeit bekannten Europa angeschlossen zu haben.

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