Wer oder was waren die Sueben?

Eine Stammesgruppe aus der „Völkerfamilie“ der Germanen, zu der auch – zum Beispiel – die Cherusker, Chatten, Goten, Markomannen u.a.m. gehörten.

Etwa um 70 v. Chr. herum verließen die Sueben/Sweben ihr (den Römern unter dem Begriff „Germania magna“/„Großes Germanien“ bekanntes) rechtsrheinisches Siedlungsgebiet, fielen in Ostgallien ein und provozierten damit prompt die Römer, die bis dahin bereits Teile (Rhónetal/Provence) dieses – grob gesagt – zwischen Rhein, Alpen, Mittelmeerküste und Atlantik gelegenen Gebietes okkupiert hatten.

Keinesfalls wollten sich die Römer den weiter im Norden verbliebenen großen Rest Galliens von den suebischen Eindringlingen unter ihrem Heerführer Ariovist (von dem bis heute nicht bekannt ist woher er eigentlich kam) streitig machen lassen.

Schließlich und endlich war es dann der Prokonsul in Gallien, Gaius Iulius Caesar (*100/°44 v. Chr.), dem es 58 v. Chr.  – zu Beginn der bis 51/50 v. Chr. andauernden so genannten „Gallischen Kriege“ – gelang, Ariovist und seinen durchaus tapferen Kriegern irgendwo bei Mühlhausen im Elsass/Frankreich den definitiven Garaus zu machen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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