Persisches Reich

Von wann bis wann bestand das Persische Reich? Und wo genau lag es? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Wer waren die Meder - und woher kamen sie?

Etwa um 1000 v. Chr. drangen Meder und Perser - über das Schwarze- und Kaspische Meer kommend - in das Gebiet des heutigen Iran vor. Beide Stämme waren, so wird vermutet, ein jeweils aus der Gegend Südrusslands stammendes indoeuropäisches Nomaden- und Hirtenvolk, das aber, sozusagen als Mitbringsel und von nicht zu unterschätzender Bedeutung - unter anderem - für die Kriegsführung, das Pferd in die neue Heimat brachte.

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Wann spricht man eigentlich von einem „Antiken-“ und wann vom „Neupersischen“ Großreich?

Trotz, oder gerade wegen der im Detail nur bruchstückhaft vorliegenden Überlieferungen aus eigener persischer Feder und somit überwiegend auf Quellen anderer Völker zurückgreifend, wird das Perserreich geschichtswissenschaftlich in zwei Abschnitten dargestellt.

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Wer oder was waren eigentlich die Achämeniden?

Die Achämeniden gelten als erste altpersische Dynastie (-> etwa von 700 bis 331/330 v. Chr.), die auf ihren Gründervater und Namensgeber Achämenes zurückgeführt wird.

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Was ist unter dem Begriff „Persepolis“ zu verstehen?

Persepolis ist der Name der altpersischen Residenzstadt des etwa von 700 v. Chr. bis zur Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. existierenden Achämenidenreichs. Der Grundstein wurde - allerdings nicht mit letzter Sicherheit - etwa um 520 v. Chr. gelegt.

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Was hat die Schlacht bei Marathon mit dem Marathonlauf zu tun?

Begonnen hatte alles mit den Ioniern, eines - wie zum Beispiel auch die Achäer und Dorer - griechischen Stammes an der Westküste der heutigen Türkei. Die fühlten sich von den Persern unterdrückt, waren sauer und wagten daher etwa um 500 v. Chr. den so genannten „ionischen Aufstand“. Mit der Niederwerfung der Putschisten, der Zerstörung ihrer Stadt Milet 494 v. Chr. und dem sich daran anschließenden weiteren Expansionsdrang der Perser unter ihrem König Darius I., dem Großen (*549/°486 v. Chr.), begannen die - mit Unterbrechungen - bis etwa 448 v. Chr. andauernden „Persischen Kriege“.

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Was geschah bei der Schlacht an den Thermopylen?

Die Schlacht bei den Thermopylen, einem - inzwischen versandeten - Engpass zwischen dem Ägäischen Meer (-> Golf von Malia) und dem Kallidromosgebirge in Mittelgriechenland, fand 480 v. Chr. zu Beginn des von 481/480 bis 449 v. Chr. andauernden so genannten 2. Perserkrieges statt.

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Um was ging es bei der Seeschlacht von Salamis?

Wie schon zuvor in der Schlacht bei Marathon (-> 490 v. Chr.) und der Schlacht an den Thermopylen (-> im August 480 v. Chr.) ging es wieder einmal, oder immer noch, auch in der Schlacht von Salamis (-> im September 480 v. Chr. um die Vorherrschaft der Perser über die Griechen.

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Was war 333 v. Chr. in Issos los?

Eine Keilerei! Ob mit der Eselsbrücke: „Drei, drei, drei - Issos Keilerei“ heute immer noch Schüler konfrontiert werden, keine Ahnung! Aber Generationen Pennäler aus Zeiten des ultimativen Frontalunterrichts erinnern sich gewiss, dass im Jahr 333 v. Chr. der erst kurz zuvor zu Herrschaftswürden gekommene Alexander der Große (*356/°323 v. Chr.) mit Anfang Zwanzig dem wesentlich älteren Perserkönig Darius III. (*um 380/°330 v. Chr.) in der Schlacht bei Issos eine empfindliche Schlappe beibrachte.

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Die Seleukiden - wann und wo tauchten die denn auf?

Voraus geschickt

Alexander der Große hatte sich in den Jahren 331/330 v. Chr. - nach der Schlacht bei Gaugamela gegen Darius III. sowie der sich daran anschließenden Brandschatzung der achämenidischen Residenzstadt Persepolis - das altpersische Großreich der Achämeniden unter den Nagel gerissen und sein Reich in den darauffolgenden Jahren unter anderem bis nach Indien ausgedehnt, als er plötzlich, bei der Vorbereitung weiterer Eroberungsfeldzüge, nach kurzer Krankheit (-> Malaria?!) im Juni 323 v. Chr. mit gerade einmal dreiunddreißig Jahren in Babylon verstarb.

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Wer waren die Parther – und was ist unter dem Begriff Arsakidendynastie zu verstehen?

Die Parther waren ein - vermutlich von Skythen abstammendes - indoiranisches Volk, das etwa um 250 v. Chr. geschichtlich auffällig wurde. Gewissermaßen „in der Nachfolge“ des antiken Perserreiches der Achämeniden, Skythen und Seleukiden, herrschten die Parther etwa von der Mitte des 3. Jahrhunderts vor bis ins erste Drittel des 3. Jahrhundert n. Chr.

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Wer oder was waren die Sassaniden?

Nun, nachdem der renitente Partherfürst Ardaschir I. dem letzten maßgeblichen Vertreter der Parther, dem Arsakiden Artabanos IV., den Garaus gemacht hatte, gründete er 224 n. Chr. das bis etwa 651 bestehende „Neupersische“ bzw. „zweite persische“ Großreich der so genannten Sassaniden. Selbstverständlich setzte er sich - was auch sonst - unverzüglich selbst an die  Spitze seines fortan zentral verwalteten Staates.

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Wer war Schapur II.?

Schapur II. ((*309/°379) war der siebte auf Schapur I. folgende Sassanidenkönige, der einigermaßen erwähnenswerte Spuren hinterlassen hat. Bereits seine Wahl zum König war/ist bemerkenswert.

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Wer waren Chosrau I. und Chosrau II.?

In den verbleibenden gut zweihundertsiebzig Jahren nach Schapur II. hatten die Herrscher des Sassanidenreiches ausgiebig damit zu tun, das Reich zusammenzuhalten.

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Wann und mit wem ging das Sassanidenreich unter?

Nach der Ermordung Chosraus II. (im Februar 628) komplettierten noch neun weitere Könige die Sassanidendynastie. Allerdings erschöpften sich die zum Teil Kurzzeitregierenden, zu denen auch zwei Königinnen gehörten, überwiegend in gegenseitiger Zwietracht, Verrat, Mord und Totschlag.

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Welche, und wenn ja, wie viele persische Dynastien gab es eigentlich?

Etwa 42! In der langen und wechselhaften persisch-/iranischen Geschichte gaben sich - sage und schreibe - mindestens 42 Dynastien, einem Staffellauf gleich, den Stab weiter. Die einen waren sehr erfolgreich, andere weniger und einige der Dynastien übten ihren Einfluss nur vorübergehend aus. Zwischendurch gab´s natürlich auch mal Niederlagen. Das verschaffte den Beteiligten Verschnaufpausen – sozusagen Interimszeiten zwischen zwei Kriegen, in denen erneut überlegt werden konnte, wie territoriale Machterweiterung fortgesetzt und der Machterhalt gesichert werden konnte.

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Sind die Perser eigentlich Iraner - oder umgekehrt, die Iraner Perser?

Na klar! Der Begriff "Persien" ist historisch, die Landesbezeichnung Iran gibt´s seit 1935! Schriftlich festgehaltene Überlieferungen über die wechselvolle Geschichte Persiens/Iran sind seit nunmehr gut 4500 Jahren bekannt.

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Wer war Zarathustra?

Zarathustra (-> griech.: „Zoroaster“) war der Prophet/Religionsstifter der wohl ältesten monotheistischen Religion der Welt. Bis zur Ausbreitung des Islam zur Mitte des 7. Jahrhunderts (n. Chr.) war der nach ihm benannte „Zoroastrismus“ die vorherrschende Glaubenslehre im „alten“ Persien.

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