„Pax Romana“ und „Pax Augusta“ – was bedeutet das?

Mit den Begriffen „Pax Romana“/„Pax Augusta“ (= „römischer Frieden“) wird – wie auch schon von den „alten“ Römern so genannt – der von Octavian alias Kaiser Augustus (*63 v. Chr./°14 n. Chr.) ab 27 v. Chr. eingeleitete und nach ihm über mehr als zweihundertfünfzig Jahre andauernde Zeitraum des so genannten „inneren Friedens“ im Römischen Reich bezeichnet.

 

Anders gesagt, es war eine Epoche, die Octavian/Augustus und seinen Nachfolgern die Gelegenheit bot, der durch die vorangegangenen Bürgerkriegswirren deutlich abgewirtschafteten römischen Republik endlich wieder ein konstruktives Gesicht zu geben. Also die Möglichkeit, in einem politisch objektiv ruhigen Umfeld, die innere staatliche Ordnung wieder herzustellen.

Das heißt, es war – einhergehend mit einem wirtschaftlichen und kulturellen (Kunst, Literatur, Architektur) Aufschwung – eine Zeit der Konsolidierung und Stabilisierung des Staatswesens.

Autor: Manfred Zorn

 

 

 

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