Pontius Pilatus – wer war das?

Pontius Pilatus, Abkömmling niederen Adels, war in den Jahren um 26 bis 36 n. Chr. römischer Statthalter in Judäa und Samaria.

Berühmt wurde Pontius Pilatus durch das wahrscheinlich bedeutendste Todesurteil der Weltschichte: Während seiner Amtszeit ließ er Jesus Christus im Jahr 30 n. Chr. aufgrund dubioser Anschuldigungen kreuzigen.

Anschließend, so heißt es, hat er sinngemäß gesagt: „Ich wasche meine Hände in Unschuld“ (Matthäus 27; 24).

Angeblich – genaues weiß man nicht – hat Pontius Pilatus im Jahre 39 n. Chr., auf Druck des römischen Kaisers Caligula, Selbstmord verübt. Wie berühmt er letztlich doch noch werden würde, konnte er damals höchstens erahnen.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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