Ureinwohner, erste Europäer, Kolonien

Welche Völker lebten in Amerika vor der Ankunft der Europäer? Wie war die Situation, als Christoph Kolumbus & Co ankamen. Und wie ging es dann mit den ersten Kolonien weiter? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Wer waren die ersten Nordamerikaner?

Nach allem, was die Wissenschaften der Ethnologie (Völkerkunde), Anthropologie (Menschenkunde) und Archäologie (Altertumskunde) bis heute herausgefunden haben, deutet wohl alles darauf hin, dass die bisher bei Ausgrabungen aufgetauchten Knochen-, Skelett-, Schädel- und/oder Werkzeugfunde aller Wahrscheinlichkeit nach nicht älter als fünfzehn- bis zwanzigtausend (allenfalls dreißigtausend?) Jahre alt sind.

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Wann begann die Besiedelung Nordamerikas?

So ganz genau weiß man nicht, wann eine erste Besiedelung des amerikanischen Doppelkontinents stattgefunden hat. Angenommen wird: Etwa vor 50/40000 Jahren. Mit etwas größerer Gewissheit spricht man von vor 11/12000 Jahren.

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Wurden die nordamerikanischen Indianer tatsächlich ausgerottet?

Das kann man wohl uneingeschränkt so sagen. In den Jahrhunderten, die auf die „Entdeckung“ Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus folgten, wurden die Indianer peu á peu von den europäischen Emigranten durch Vertreibung, Hungersnöte und Tod in der Tat so gut wie ausgerottet.

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