Goldene Bulle

Was ist die Goldene Bulle? Wann entstand sie, worum geht es dabei? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Was ist das eigentlich – eine „Bulle“?

Eine „Bulle“ (-> lat. bulla -> Kapsel) war im Mittelalter ursprünglich ein Metallsiegel an Verordnungen, Weisungen oder staatstragenden Beschlüssen weltlicher Herrscher und geistlicher Fürsten.

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Wer veranlasste wann und wo die „Goldene Bulle“?

Die in der „Goldenen Bulle“ niedergeschriebenen Beschlüsse zur Wahl römisch-deutscher Könige sowie der darin festgehaltenen Auflagen an die Stellung der sieben Kürfürsten, wurden 1356 von Kaiser Karl IV. auf den Reichstagen in Nürnberg und Metz veranlasst.

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Was trägt das goldene Siegel Kaiser Karl IV.?

Den 1356 als „Goldene Bulle“ bezeichneten Gesetzeserlass Kaiser Karls IV. schmückt eine goldene Kapsel (-> Bulle -> lat. bulla ->) mit kaiserlichem Siegel, das ihn mit Krone, Zepter,  Reichsapfel und den Wappen des Reiches sowie Böhmens darstellt.

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Was wurde in „Bullen“ festgehalten?

In so genannten „Bullen“ – später „Goldenen Bullen“ – wurden außerordentlich wichtige und weittragende Gesetze festgeschrieben.

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Worum ging es Kaiser Karl IV. mit seiner „Goldene Bulle“?

Zum einen sollte die Festlegung der Regeln zur deutschen Königswahl ausschließlich den sieben höchsten Fürsten des Heiligen Römischen Reiches - sozusagen als „Wahlhilfe“ - dienen, deren wesentliche Forderungen in der Erreichung größeren Einvernehmens und Solidarität sowie auch im Erzielen eines breiteren Konsenses unter den Wahlberechtigten Fürsten bestanden.

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