Worum ging es Kaiser Karl IV. mit seiner „Goldene Bulle“?

Zum einen sollte die Festlegung der Regeln zur deutschen Königswahl ausschließlich den sieben höchsten Fürsten des Heiligen Römischen Reiches - sozusagen als „Wahlhilfe“ - dienen, deren wesentliche Forderungen in der Erreichung größeren Einvernehmens und Solidarität sowie auch im Erzielen eines breiteren Konsenses unter den Wahlberechtigten Fürsten bestanden.

Zum anderen wurde in der „Goldenen Bulle“ Kaiser Karls IV. zum ersten Mal ein in der damaligen Gesellschaft über Jahrhunderte gewachsenes Recht schriftlich fixiert. Die in der „Goldnen Bulle“ im Jahr 1356 notierten Gesetze, hatten bis Ende des 19. Jahrhunderts Bestand.

 

 

 

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