Um was ging es bei den Hussitenkriegen?

Bei den Hussitenkriegen (1420 bis 1434) ging es im Wesentlichen um die Durchsetzung der  Gedanken und Predigten des Kirchenreformers Johann Hus, der schlicht und einfach für eine Veränderung gesellschaftlicher Verhaltensweisen im Sinne christlicher Mitmenschlichkeit eintrat.

Dafür – und gegen das lasterhafte Leben, die Habsucht, die Inquisition, gegen Ablassgegner und die Besitzanhäufung der Kirchenfürsten – kämpften die Hussiten in Böhmen. Obwohl in diesen Auseinandersetzungen gegen Kaiser und Papst ganze Landstriche verwüstet wurden, gelang es den Hussiten letztendlich doch, die Gegner zu besiegen. Im Zuge der Reformation übernahmen die Hussiten dann die lutherische Lehre.

 

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