Burgherren – was waren das für Leute?

Im Mittelalter stellten überwiegend Angehörige des „Hohen Adels“ (-> Grafen, Fürsten), des „Hohen Klerus“ (-> Bischöfe, Äbte) sowie mächtige Adelsgeschlechter (z.B. „Staufer“, „Habsburger“), die ihren Namen nach der von ihnen bewohnten Burg (-> „Burg Hohenstaufen“ in Baden-Württemberg, „Burg Habsburg“ in der Schweiz) ableiteten, galten als Burgherren.

Aber auch finanzstarke Ritter aus dem so genannten „Niederen Adel“, konnten als Burgherren fungieren. Abgesehen von – zum Beispiel – den Staufern und Habsburgern erhielten alle anderen das entsprechende Gelände und das Recht, dort eine Burg zu errichten, bis ins 13. Jahrhundert ausschließlich vom König.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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