Aufstieg der Ritter zum „Niederen Adel“ – wie ging das?

In der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs waren Ritter Kämpfer, die ihren Job zu Pferde ausübten.

Im Frühmittelalter im Wesentlichen Lehensnehmer, also einem Lehnsherren per Treueeid zu Diensten verpflichtet, konnten diese Berufskrieger (etwa ab dem 11/12. Jahrhundert) sowie die bisher „unfreien“ Hofbeamten (-> „Ministerialen“) auch selber Güter und Ländereien erwerben, womit sie ebenfalls zu Lehnsherren wurden. Der so genannte Ritterstand war geboren.

Selbstverständlich entsprach die finanzielle Ausstattung der Ritter nicht der des „Hohen Adels“, der Herzöge, Grafen etc., sollte aber tunlichst doch so beschaffen sein, dass sie – nunmehr als ehrenwertes Mitglied des „Niederen Adels“ – in die Lage versetzt wurden, ihre kostspielige Ausrüstung bereitstellen und erhalten zu können. Und das möglichst auch in kampflosen Zeiten.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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