Ritter sein - was bedeutete das eigentlich?

Eine Menge. Zuerst einmal hatten die Ritter ihren Lehnsherren loyal zu dienen, für sie in den Kampf zu ziehen und ihre Befehle zu befolgen.

Treue, Gehorsam, Tapferkeit und Respekt waren also ganz selbstverständlich ritterliche Grundtugenden. Später kamen christliches, untadeliges und ehrenhaftes Fairplay hinzu. Ritter hatten nicht nur ausgewiesene Christen zu sein, sondern sich auch bedingungslos bereit zu finden, gegen Ungläubige zu kämpfen, Kranken und Armen hilfreich zur Seite zu stehen sowie – nicht zu vergessen – zuvorkommend gegenüber der Damenwelt aufzutreten.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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