Wer oder was waren „halbfreie/hörige“ und „unfreie“ Bauern?

Als Halbfreie/Hörige blieben die Betroffenen zwar persönlich frei, mussten jedoch zukünftig ihre Dienste einem Lehnsherrn unterstellen und ihm aus dem erwirtschafteten Ertrag Abgaben leisten.

Der Unterschied zur nächst niederen Stufe, den Unfreien, bestand darin, dass Letztere zusätzlich zu den ohnehin schon unangenehmen Auflagen, auch noch eine „pro Kopf“ Abgabe aller auf dem Hof lebenden Menschen an den Lehnsherren entrichten mussten.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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