Wer oder was waren die „freien“ Bauern?

Den im Mittelalter vergleichsweise wenigen „freien“ Bauern gehörte das Land, das sie bewirtschafteten, möglicherweise bereits seit Generationen.

Als Grundherren des – in der Regel ge- und vererbten – Besitzes, unterlagen sie den Pflichten und Rechten des so genannten Volksrechts (-> Stammes-, Germanenrecht) und waren manchmal sogar wohlhabend. Wurden sie allerdings von Schicksalsschlägen (-> Krankheit, Missernten, Hungersnöten, Kriegsdienst etc.) getroffen, konnte es passieren, dass sie Haus, Hof und Status verloren und somit unfreiwillig zu Halbfreien/Hörigen, Unfreien oder – im schlimmsten Fall – zu Leibeigenen wurden.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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