Feudalismus – was ist das?

Der Begriff „Feudalismus“ (-> lat.: „feudum“/“feodum“ -> „Lehen“) bezeichnet die sich etwa ab Ende des 9. Jahrhunderts entwickelnde wirtschaftliche, soziale und politische Gesellschaftsordnung -> das Lehnswesen.

Eine vergleichsweise kleine Schar aus der mittelalterlichen Hautevolee (-> Adel, Klerus) verfügte nicht nur über den größten Teil an Gütern, Grund und Boden, sondern – bedingt durch diesen Vorteil – auch über die Mehrheit der damaligen Otto Normalverbraucher (-> Bauern, Handwerker, etc.), die durch Lehensvergabe des Grundherrn (-> Lehnsherr) in Abhängigkeit zu diesem gerieten.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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