Wie kann man einen Grill selbst bauen?

Männer werden ja gern als Grill-Chefs angesehen. Zumindest sehen sie sich selbst so an: "Grillen ist Männersache", so das weit verbreitete Selbstbild.

Und es stimmt ja auch: Meist sind es die Männer, die den Grill aufstellen, die Briquettes reinlegen und das Ganze entzünden. Und traditionell übernehmen sie auch das Überwachen der Steaks und Würstchen, also das Grillen selbst.

Die Frauen leisten nur Hintergrunddienste, z.B.:

  • das Fleisch einkaufen
  • sich Gedanken zu den Beispeisen machen
  • auch dafür alles einkaufen
  • die Salate zubereiten
  • die Saucen zubereiten oder zumindest einkaufen
  • den Nachtisch zubereiten (und alles dafür einkaufen)
  • das Fleisch zubereiten, würzen und marinieren
  • den Tisch decken
  • die Männer mit Getränken versorgen
  • den Tisch abdecken
  • Abwaschen

 

Bauanleitung für einen Grill

Alles andere machen die Männer. Deren umfangreicher Verantwortungsbereich lässt sich nur noch durch eine weitere Tat krönen: den Grill selbst zu bauen. Das kann zum Beispiel nützlich sein, wenn der alte Multi-Tech-Grill kurz vor dem großen Gartenfest kaputt gegangen ist und es am Geld mangelt.

Und wie baut man nun einen Grill? Ganz einfach. Man braucht eigentlich nur vier Ziegelsteine (meist irgendwo hinten im Garten) und einen alten Mülleimerdeckel aus Blech. Dann legt man die vier Ziegelsteine in einer Art Kreis oder auch Viereck auf den Boden, so dass im Zentrum etwas Platz bleibt (10-30 cm, je nachdem). Nun kleidet man die Innenseite des Mülleimerdeckels (lieber vorher waschen) mit Alufolie aus und platziert ihn möglichst rutschfest auf den vier Ziegelsteinen. Jetzt muss nur noch der Rost vom alten Grill (oder aus dem Backofen) draufgelegt werden, und los kann es gehen.

Einziger Haken: Der Mülleimerdeckel muss schon eine halbwegs relevante Wölbung haben. Sonst passen keine Briquettes mehr rein.

Autor: Jörg Zorn

 

 

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