Wie kam Deutschland zum Föderalismus – und was ist das?

Föderalismus (lat.: ‚foedus‘/‚Bündnis, Vertrag‘) – so wird dieser Begriff in ‚Wahrigs Deutschem Wörterbuch‘ erklärt – bedeutet das ‚Streben nach einem Staatenbund oder Bundesstaat mit weitgehender Selbständigkeit der Einzelstaaten‘. In Deutschland hat die Dezentralisierung, also die Streuung von Entscheidungsbefugnissen, eine lange Tradition. Eine sehr lange …

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Was verbirgt sich hinter dem Begriff Marshall-Plan?

Der Marshall-Plan ist – beziehungsweise war – ein 1947/48 von den USA verabschiedetes Wirtschaftsförderungsprogramm, das unter dem eigentlichen Namen ‚European Recovery Program (ERP)‘ dem wirtschaftlichen und sozialen Kollaps Westeuropas entgegenwirken sollte. Initiator und schon kurz nach seinem Vorschlag Namensgeber dieses Konzepts war der seinerzeitige amerikanische Außenminister George C. Marshall (*1880/°1959).

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Orthodoxie und Morgenländisches Schisma – was haben diese Begriffe gemein?

Unter dem Begriff ‚Morgenländisches Schisma‘ wird allgemeinhin die Glaubenstrennung der orthodoxen von der römisch-katholischen Kirche im Jahr 1054 in Konstantinopel verstanden. Die Bezeichnung ‚Orthodoxie‘ kommt aus dem Griechischen, bedeutet so viel wie ‚Recht- oder Strenggläubigkeit‘ und weckt, wenn man so will, Assoziationen zu ‚allein seligmachend‘ oder auch an ‚die Wahrheit für sich gepachtet zu haben‘.

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Das Kolosseum in Rom – wann entstand es, und welchem Zweck diente es?

Der Grundstein zum Bau des Kolosseums wurde, so ist den Chroniken zu entnehmen, 72 n. Chr. von Kaiser Vespasian (*9/°79 n. Chr.) aus der Dynastie der Flavier gelegt.

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‚Impressionismus‘ – was ist das und wann und wo entstand er?

Impressionismus ist eine Stilrichtung, die sich etwa ab plus/minus 1860 herum in Frankreich entwickelte und bis ungefähr zum Ende des 19. Jahrhunderts datiert wird, aber mit dem so genannten ‚Deutschen Impressionismus‘ – vertreten zum Beispiel durch den Maler Max Liebermann  – bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein wirkte.

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‚Biedermeier‘ – was ist das?

Unter dem Begriff ‚Biedermeier‘ ist eine deutsche Kunst- und Kulturepoche zu verstehen, die, wo auch immer man darüber hört, liest oder spricht, ziemlich exakt in der Zeit von 1815 bis 1848 eingeordnet wird. Vergleichsweise zeitgleich gab es da noch – zum Beispiel – die Stilrichtungen Klassizismus von etwa 1715 bis 1830 und die Romantik, die ab circa 1790 bis 1840 eingeordnet wird.

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Die Kathedrale von Florenz – wann und von wem wurde sie gebaut?

Das ‚Wann‘ wird, Chroniken zur Folge, bereits mit dem ausgehenden 13. Jahrhundert – etwas genauer gesagt, soll das um 1296 herum gewesen sein – datiert. Das ‚von wem‘ hat naturgemäß (die Bauzeiten waren meist sehr lang) viele Väter.

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Wofür steht die Kunstepoche der Romantik und wann hat sie stattgefunden?

Die Kunstepoche der Romantik wird plus/minus auf die Zeit vom ausgehenden 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts datiert.

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Wofür ist der deutsche Architekt Karl Friedrich Schinkel bekannt?

Für seinen herausragenden Beitrag, den der auf vielen Gebieten begabte – unter anderem als Architekt, Baumeister, Maler und Stadtplaner – Karl Friedrich Schinkel (*1781/°1841) mit seinem Wirken geleistet hat. So galten und gelten immer noch eine beachtliche Anzahl seiner Werke als Highlights des Klassizismus.

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Klassizismus – was bedeutet dieser Begriff?

Mit Klassizismus wird eine sich in den Jahren zwischen 1770 und etwa 1830/40 entfaltende Kunstrichtung in Baukunst, Bildhauerei und Malerei bezeichnet, die sich an den ohne schmückendes Beiwerk ausgekommenen Erscheinungsformen des klassischen Altertums orientierte. Außerhalb Europas läuft der Epochenbegriff ‚Klassizismus‘ bisweilen auch unter den Namen ‚Neu-/Neoklassizismus‘ oder ‚Neoklassik‘1.

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Raffael – wann hat er gelebt, womit hat er sein Geld verdient?

Raffael (*1483/°1520), alias Raffaello Sanzio da Urbino, Raffael da Urbino, Raffaello Santi oder Raffaello Sanzio, gehört mit Sandro Botticelli (*1445/°1510), Leonardo da Vinci (*1452/°1519), Michelangelo Buonarroti (*1475/°1564) und Tizian (*um 1488/°1576) zu den 'Big Five' der (Hoch)Renaissance, also zu den anerkanntermaßen  bedeutendsten italienischen Malern und Baumeistern jener Zeit.

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Woher kommt der Begriff Rokoko – was soll das sein?

Der Begriff ‚Rokoko‘ (‚Rocaille‘/‚Muschelwerk‘) stammt aus dem Französischen, bedeutet in der Kunstwissenschaft so viel wie ‚muschelförmige Ornamentik‘, ist für die einen eine eigene Stilrichtung, für andere die Spätphase des Barock und wiederrum für viele ‚noch andere‘ stellt das Rokoko lediglich den Übergang vom Barock zum Klassizismus dar.

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Gab es überhaupt Künstler der Romanik und Gotik?

Na klar! Und wie! Nur, obwohl es bei der, salopp gesagt, zahlreichen ‚Hinterlassenschaft‘ romanischer und gotischer Kathedralen, Basiliken und Abteien – aber vergleichsweise nur weniger Profanbauten – Baumeister, Maler und/oder Bildhauer in großer Zahl gegeben haben muss, sind deren Namen (Ausnahmen bestätigen die Regel) nur wenig bis überhaupt nicht bekannt. Das waren, wie es scheint, ausgesprochen bescheidene Künstler, die ihr künstlerisch angelegtes Gewerbe ausschließlich als Handwerk verstanden und ihre Kunstwerke daher nicht ‚unterzeichnet‘ haben.

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Barock – was ist damit gemeint?

Mit dem Begriff Barock ist eine Stilepoche gemeint, die ihren Ursprung in Italien hatte und etwa zu Beginn des 17. Jahrhunderts begann und bis ins 18. Jahrhundert andauerte.

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Was ist eigentlich unter dem Begriff Romanik zu verstehen?

Die ‚romanische‘ (Stil)Phase, also die ‚Romanik‘, gilt als erste gesamteuropäische Kunst- und Architekturepoche, setzte etwa um das Jahr 1000 ein, wird in Früh-, Hoch- und Spätromanik unterteilt und dauerte ungefähr bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts.

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Gotik – was ist das denn?

Mit dem Begriff 'Gotik' wird eine Stilepoche der abendländischen Kunst und Architektur bezeichnet, die den Zeitraum zwischen dem Ende der ‚Romanik‘ (11-13. Jahrhundert) und dem Beginn der ungefähr im frühen 15. Jahrhundert einsetzenden Renaissance umfasst. Allerdings ist der hier genannte Zeitrahmen lediglich über den Daumen gepeilt, da die reale Dauer in dem einen oder anderen Landstrich durchaus voneinander abweichend gewesen ist.

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Papst Johannes XXII. – wer war das?

Papst Johannes XXII. (*um 1245?/°1334), der im vorpäpstlichen Leben Jacques Duése hieß, wurde im August 1316 in Lyon zum 196. Papst nach Petrus erhoben. Gegenpäpste nicht gerechnet. Johannes war nach Papst Clemens V. (*1250-1265?/°1314) der este Oberhirte der römisch-katholischen Kirche, der seine gesamte Amtszeit in Avignon, also im so genannten ‚babylonischen Exil der Päpste‘ verbrachte. Und zwar – im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der erst nach vier Jahren Papstzeit Avignon als Amtssitz erkor – sogar ausschließlich.

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Interregnum hin oder her – was geschah danach?

Eine ganze Menge. Wie so oft, wenn es den bestimmen wollenden Personen jener Jahre um Ruhm und Ehre ging, blieb die Zeit auch nach dem Interregnum nicht stehen.

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Das Interregnum – wann begann es, was geschah und wann war es zu Ende?

Der Begriff ‚Interregnum‘ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚Zwischenherrschaft‘. Und, obwohl es in der Geschichte vorher und nachher eine ganze Reihe so genannter Interregna gegeben hat, ist damit in der Regel die kaiserlose Zeit zwischen etwa 1250 (plus/minus) und 1273 gemeint.

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Was bedeuten die Begriffe Bolschewismus, Bolschewiki und Menschewiki?

Die Begriffe Bolschewismus, Bolschewiki und Menschewiki tauchten erstmals 1903 auf. Und zwar auf einem Parteitag der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAPR) in Brüssel und London, auf dem Lenin rigoros den Sturz des Zaren forderte. Nicht alle Anwesenden vertraten diese Meinung.

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Wie unterscheiden sich Sozialismus, Marxismus und Kommunismus?

Sozialismus, Marxismus und Kommunismus unterscheiden sich letztlich nur marginal. Allen drei ‚…ismus-Begriffen‘ liegt ein weitestgehend vergleichbares Anliegen zugrunde. Nämlich, lapidar gesagt, der Anspruch, die Balance zwischen ‚Arm und Reich‘ nicht nur zu verändern, sondern auch festzuschreiben. Die Inhalte und Formulierungen mögen graduell unterschiedlich sein, folgen aber weitestgehend  übereinstimmenden Grundideen.

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Viren – was sind das eigentlich?

Viren sind winzig. Ihre Größe bewegt sich im Nanometerbereich (1 mm = 1 Mio. nm). Und da sie lediglich aus einer Eiweißhülle und einem Nukleinsäurekern (Desoxyribonukleinsäure/DNA oder Ribonukleinsäure/RNA) bestehen und nicht über einen eigenen Stoffwechsel verfügen, gelten sie alles in allem nicht als Lebewesen.

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Wer war Maria Stuart? Und was haben Elisabeth I. und Friedrich Schiller mit ihr zu tun?

Maria Stuart (*1542/°1587), geboren als Mary Stewart, stammte aus dem Hause Stuart, einer schottischen Adelsfamilie, die über zweihundert Jahre – bis 1587 – die schottischen Könige gestellt hat. In einem Land, in dem sich Schotten und Engländer pausenlos, fortdauernd und unverdrossen in den Haaren lagen am 08. Dezember 1542 in der Nähe Edinburghs/Schottland zur Welt gekommen, wurde Mary unmittelbar nach dem Tod ihres nur sechs Tage darauf verstorbenen Vaters Jakob V. (*1512/°1542) zu Maria I. Königin von Schottland.

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‚Dem Glücklichen schlägt keine Stunde‘ – woher stammt dieses Zitat?

Das Zitat ‚… dem Glücklichen schlägt keine Stunde…‘ stammt aus Friedrich Schillers (*1759/°1805) ‚Wallenstein-Trilogie‘. Genauer: Aus dem 1. Teil – Die Piccolomini, 3. Aufzug, 3. Auftritt (Gräfin Terzky und Max Piccolomini).

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Biodeutscher? Wer oder was soll das sein?

Schaut man im Duden nach, ist ‚biodeutsch‘ jemand ‚deutscher Abstammung und in Deutschland lebend‘. Ob dieser Jemand bereits auf Generationen seiner Vorfahren zurückblicken kann, wird dabei umsichtigerweise offengelassen.

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Wer wirft wann wem die sprichwörtlichen ‚Perlen vor die Säue‘?

Die Redewendung ‚Perlen vor die Säue werfen‘ wendet man in der Regel dann an, wenn man zum Ausdruck bringen möchte, dass es keinen Sinn macht jemandem etwas Schönes oder Wertvolles geben zu wollen, der in seiner Unkenntnis nichts damit anzufangen weiß. Also jemand, der Dinge entweder nicht wertschätzt oder schlicht den Wert nicht erkennt.

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Woher stammt die Redewendung ‚Die Axt im Hause erspart den Zimmermann‘?

Der Ausspruch ‚Die Axt im Hause erspart den Zimmermann‘ stammt aus Friedrich Schillers (*1759/°1805) erstmals am 17. März 1804 in Weimar aufgeführten Schauspiel in fünf Aufzügen (Akten) ‚Wilhelm Tell‘. Es war Schillers volkstümlichstes Theaterstück und – gleichzeitig auch sein letztes.

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Götz von Berlichingen und woher das Zitat: ‚Er kann mich am Arsche lecken‘ stammt?

Das Zitat stammt aus Johann Wolfgang von Goethes 1774 in Berlin erstmals aufgeführten Schauspiel ‚Götz von Berlichingen (mit der eisernen Hand)‘. Im Theaterstück lautet das Zitat: „Sag deinem Hauptmann: Vor Ihro Kaiserliche Majestät hab ich, wie immer, schuldigen Respekt. Er aber, sag's ihm, er kann mich im Arsche lecken“. Allerdings soll der echte Götz von Berlichingen diesen Satz selbst so oder ähnlich auch in seiner 'Lebensbeschreibung' niedergeschrieben haben.

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Wie funktioniert Demokratie?

Denkt man (im Februar 2020) an Thüringen, drängt sich unmittelbar der Eindruck auf, die Prozesse in einer Demokratie verlaufen schon mal quälend langsam, schleppend, mühsam und in der Entscheidungsfindung häufig unverständlich viel Zeit kostend. Die unterschiedlichsten Meinungen und Interessen unter einen Hut zu bringen erfordern eben schlicht Kompromissfähigkeit. Ein gemeinsamer Konsens muss gefunden werden. Das kann dauern. Manchmal mehr, manchmal weniger. Und: Ist endlich ein Kompromiss gefunden, ist darauf zu wetten, dass sofort ein Vertreter der unzähligen Interessengruppen (z.B.: Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände, Glaubensgemeinschaften, ADAC und, und, und…) wie Kai aus der Kiste kommen und ihre Zweifel anmelden.

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Wer ist wann jemandem ‚ein Dorn im Auge‘?

Der Hinweis auf ‚ein Dorn im Auge‘ stammt aus der Bibel, dem Alten Testament.

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Was ist eigentlich ein ‚Buch mit sieben Siegeln‘?

Das ‚Buch mit sieben Siegeln‘ ist eine im Neuen Testament, 5. Kapitel der ‚Offenbarung des Johannes‘, beschriebene Szene, in der Jesus Christus – gleichnishaft dargestellt durch ein Lamm – ein „… inwendig und auswendig beschriebenes sowie mit sieben Siegeln verschlossenes Buch erhält …“. Im 6. Kapitel der Offenbarung werden die ersten sechs Siegel geöffnet und im 8. schließlich das siebte. Mit schlimmen Enthüllungen.

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Korinthenkacker – wer oder was ist das?

Als 'Korinthenkacker' wird jemand bezeichnet, der in seiner Pingeligkeit, Kleinkariertheit und manchmal geistigen Begrenztheit vergisst, dass der ‚Buchstabe tötet und der Geist lebendig macht‘.

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Woher stammt der Ausspruch ‚Der Rest ist Schweigen‘?

Aus William Shakespeares 1602 in London uraufgeführten Trauerspiel in fünf Akten: ‚Hamlet, Prinz von Dänemark‘. Und zwar sind das Hamlets letzte Worte im 5. Akt, 2. Szene unmittelbar vor dem Ende des Stücks.

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Ist die orthodoxe Kirche eigentlich christlichen Ursprungs?

Ja, die orthodoxe Kirche gehört zum Christentum.

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Gab es den Turm zu Babel wirklich?

Ja, den Turm zu Babel scheint es in der Tat gegeben zu haben. Zumindest wird heute angenommen, dass die etwa um 1913 entdeckten, allerdings seinerzeit nur teilweise freigelegten Fundamente südlich von Bagdad im heutigen Irak, so gut wie sicher auf den in der Bibel (Genesis 11/1-9) geschilderten Turm(bau) zu Babel zurückzuführen sind.

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Was ist unter den Begriffen Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit zu verstehen?

Die Begriffe Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit umreißen die frühen Perioden (und Epochen) der ‚Menschheitsgeschichte‘. Diese drei Zeitabschnitte sind wegen ihrer Komplexität nur sehr schwer exakt voneinander abzugrenzen. Somit werden in den Quellen auch zur Stein-, Bronze- und Eisenzeit leicht voneinander abweichende Zeiträume genannt.

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