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Wer war Konrad III.? Eine Kurzbiographie!

Wer war Konrad III.? Wie wurde er erster Stauferkönig? Mit wem war er verheiratet? Was bedeutet "Pfaffenkönig"? Diese und weitere Fragen möchten wir hier gern beantworten.

Erfolgskurs

Wie wurde Konrad III. erster Stauferkönig?

Die beiden Stauferbrüder – Friedrich (II.), der Einäugige und Konrad kämpften unentwegt um das von ihnen reklamierte Recht, die eigentlichen Nachfolger Heinrichs V. (1081/86?-1125) zu sein.

Denn, obwohl der Sachse Lothar (III.) von Süpplinburg (1075-1137) – wegen seiner Ergebenheit dem Papst gegenüber, auch "Pfaffenkönig" genannt – sein Amt immerhin die nächsten gut zwölf Jahre (ab 1133 sogar als Kaiser) ausübte, blieben die beiden Brüder – davon unbeeindruckt – auch weiterhin aufmüpfig und obstinat.

Während Friedrich sich zum Beispiel hartköpfig weigerte, sein Erbe an

  • Lothar (III.) von Süpplinburg abzutreten, ließ
  • Konrad sich 1127/1128 sogar zum Gegenkönig ausrufen, um schließlich 1138 in Koblenz, ein Jahr nach dem Tod Lothars (III.),
  • als erster Staufer zum römisch-deutschen König gewählt zu werden.

Für die nächsten gut einhundertdreißig Jahre – von 1138-1268 –, wurden nun die staufischen Könige und Kaiser zur bestimmenden und eindrucksvollen Macht des Mittelalters.

Zur Person

Wer war Konrad III.?

Nachdem die frühen Staufer alle Friedrich hießen, aber lediglich als Herzöge von Schwaben fungierten, kam 1138 mit Konrad der erste Stauferkönig an die Macht.

Der 1093 geborene Konrad war der Bruder Friedrichs (II.), des Einäugigen (das war der, der zuvor bei der Königswahl 1125 in Mainz, dem Sachsen Lothar (III.) von Süpplinburg das Feld überlassen musste), war von 1116 bis 1152 Herzog von Franken, von 1127/1128 Gegenkönig und als Konrad III. von 1138 bis 1152 gewählter und gesalbter König von Deutschland, Italien und Burgund.

Zugabe

"Pfaffenkönig": Wer ist damit gemeint?

Den Zusatz "Pfaffenkönig" erhielten sowohl Lothar III. von Süpplinburg, als auch der erste Stauferkönig Konrad III., weil beide in weiten Kreisen des Reiches als Marionetten der Kirche wahrgenommen wurden.

Im Falle Lothars III. von Süpplinburg war es der Erzbischof von Mainz (Adalbert I. von Saarbrücken), der sich bei der Königswahl 1125 vehement für seinen Kandidaten aussprach; in der Causa Konrads III. – 1138 in Koblenz – stand der Trierer Erzbischof (Elbero von Montreuil) standfest hinter seinem Protegé.

Aber dummerweise hatten sich die Kirchenfürsten in ihren Absichten, die jeweils mit ihrer berechnenden Unterstützung Gewählten lediglich als Platzhalter zu betrachten und deren vermeintliche Schwäche für ihre Zwecke auszunutzen, geirrt.

Lothar III. blieb gute zwölf Jahre im Amt, drei davon sogar als Kaiser, und Konrad III. regierte und agierte immerhin vierzehn Jahre als König – der Kaisertitel blieb ihm allerdings, wegen seines unvorhergesehenen Todes 1152, versagt.

Quellen:

  • "Die deutschen Cäsaren" (S. Fischer-Fabian/Droemer Knaur)
  • "Friedrich II." (Olaf B. Rader/C.H. Beck Verlag, München)
  • "Deutsche Geschichte: Bd. 2" (Heinrich Pleticha, Hg./Bertelsmann Lexikon Verlag)
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