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Wer war Achilles – und was ist die Achillesferse?

In Homers „Ilias“ ist Achilles der Sohn des Peleus und der Meeresnymphe Thetis aus Phthia in Thessalien/Griechenland sowie die heldenhafte Hauptperson in der Geschichte um den „Trojanischen Krieg“.

Wie so häufig in der griechischen Mythologie, gibt es auch um Achilles und seine Ferse die verschiedensten Versionen.

Eine davon besagt, dass seine Mutter Thetis ihn als Kind in den Unterweltfluss Styx gehalten hat, um ihn unverwundbar werden zu lassen. Das hat auch weitestgehend geklappt. Bis auf eine Ferse des Knaben, die dummerweise vergessen wurde einzutauchen – was zur sprichwörtlich verwundbaren Achillesferse führte.

Warum hatten Achilles und Agamemnon Streit miteinander?

In Homers „Ilias“ heißt es – wegen der Frauen!

Agamemnon hatte sich in eine gewisse Chryses, die Tochter eines Priesters des Apollo, verguckt. Das gefiel weder dem Vater der Chryses, noch dem guten Achilles, der durch diese pikante, aber seiner Meinung nach unnötige Affäre, den weiteren Erfolg der griechischen Streitmacht gefährdet sah.

Schließlich gab Agamemnon nach, ließ seine Geliebte zurück zu ihrem Vater gehen, machte sich aber – sozusagen als Entschädigung – an Achilles Flamme, Brisis, Tochter des orakelnden Kalchas, ran. Woraufhin Achilles fürs Erste jeden weiteren Kampfeinsatz seinerseits verweigerte.

Woran starb Achilles?

Achilles verstarb, wenn man so will, an seiner Achillesferse! Wie das?

Nun, kurz nachdem Achilles den Trojaner Hektor siegreich geschlagen und getötet hatte, wurde er von Paris – dem Entführer der schönen Helena und damit auch Verursacher des zehnjährigen "Trojanischen Krieges" – von einem Pfeil tödlich an seiner so genannten "Achillesferse" getroffen. Allerdings hätte Paris diese Tat gar nicht vollbringen können, wäre da nicht der Gott Apollo mit im Spiel gewesen. Der hatte nämlich, wie gesagt, Paris´ Pfeil gelenkt. Es ließe sich auch so sagen: Paris hat sich mit fremden Federn geschmückt ...

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Quellen:

  • "Sagen des klassischen Altertums“ (Gustav Schwab/Loewes Verlag Ferdinand Carl, Stuttgart)
  • "50 Klassiker – Mythen" (Gerold Dommermuth-Gudrich/Gerstenberg Verlag, Hildesheim)
  • "Mythologie für Dummies" (Christopher W. Blackwell, Amy Hackney Blackwell/mitp-Verlag, Bonn)
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