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Wann, wo, warum entstand die Epoche der Renaissance – und wie lange dauerte sie?

Das „Wann“ wird historisch etwa – plus/minus – zur Mitte des 14. Jahrhunderts gesehen. Die Renaissance hatte ihren Ursprung in Italien, dauerte etwa bis ins späte 16. Jahrhundert und kennzeichnet im Ablauf der Geschichte die Wende vom in Italien so genannten „finsteren“ Mittelalter zur „Frühen Neuzeit".

Wie alles begann

Als Trendsetter einer zu und während dieser Zeit einsetzenden kulturellen Bewegung – die erstmals von einem gewissen Lorenzo Ghiberti (*1376, Bildhauer und Schriftsteller, °1455) zur Mitte des 15. Jahrhunderts mit dem italienischen Begriff „rinascita“ und auf französisch „Renaissance“ („Wiedergeburt“) bezeichnet wurde – gelten, unter anderen, so illustre Namen wie:

  • Giotto (Maler, 1266-1337),
  • Dante Alighieri (Dichter/Philosoph, 1265-1321),
  • Francesco Petrarca (Dichter/Historiker, 1304-1374),
  • Giovanni Boccaccio (Dichter/Schriftsteller, 1313-1375),
  • Michelangelo (Baumeister, Bildhauer, Maler, 1475-1564) und nicht zuletzt
  • Leonardo da Vinci (Universaltalent, 1452-1519).

Auf zu neuen Ufern

Das „Warum“, die Idee dieses geistigen und künstlerischen Umschwungs von der als barbarisch und in seiner Wirkung als schlicht und simpel empfundenen Epoche des Mittelalters hin zu einem Neuanfang war, so lässt sich eindeutig vermuten, die Rückbesinnung zum Beispiel auf Werte wie Dichtung, bildende Kunst, Philosophie, Wissenschaft und Architektur der „alten“ Griechen und Römer.

Die Erneuerung beziehungsweise Wiederbelebung der Traditionen des klassischen Altertums wurden populär.

Es ließe sich, anders ausgedrückt, auch sagen: Auf zu zwar vergangenen, aber – dem Gedanken folgend – eben doch zu „neuen Ufern“ ...

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