Worum geht es in Euripides Tragödie „Iphigenie in Aulis“?

Es geht um den Aufbruch der Griechen unter ihrem Heerführer Agamemnon nach Troja, um ungünstige Winde, die an eine Weiterfahrt nicht denken lassen und um die Konflikte, die aus dieser Situation entstehen.

 

Euripides (*etwa 480/°407 v. Chr.) erzählt in seiner um 405 v. Chr. uraufgeführten Tragödie „Iphigenie in Aulis“ vom notwendigen, aber komplizierten Start in den Trojanischen Krieg.

Wie gesagt, wetterbedingt liegt die griechische Flotte in der antiken Hafenstadt Aulis fest. Fortgesetzt werden kann der – durch den Raub der schönen Helena erforderlich gewordene – Feldzug erst, wenn Agamemnons Tochter Iphigenie der Göttin Artemis geopfert wird.

Niemand ist wirklich dafür. Weder Agamemnon und die Mutter Klytaimnestra, noch Achilles, dessen Name benutzt wurde, um Iphigenie überhaupt nach Aulis zu locken.

Doch schließlich siegt die Einsicht darüber, dass der Kampf gegen Troja vorrangig ist – Iphigenie erklärt sich zur Opferung bereit.

Eine heroische Geste, die aber glücklicherweise von der Göttin Artemis konterkariert wird. Iphigenie wird auf einer Wolke von ihr entführt.

Autor: Manfred Zorn

 

 

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