Woher stammt der Begriff Proletariat und/oder Proletarier?

Der Begriff Proletarier ist aus dem lateinischen Wort „proles“ abgeleitet, bedeutet: “die Nachkommen“ oder „Nachkommenschaft“ und stammt ursprünglich aus der Zeit des so genannten „antiken“ Rom (etwa von 800 v. bis 600 n. Chr.).

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Was ist eigentlich eine Eselsbrücke?

Eine Eselsbrücke war ursprünglich – also zu Zeiten, als der Esel noch nicht durch Transportmittel unserer Tage ersetzt worden war, sondern den Menschen als nützliches Lasttier galt – das, was es ist: nämlich (im Sinne des Wortes) eine Eselsbrücke.

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Holzauge sei wachsam – was bedeutet dieser Ausspruch?

Holzauge sei wachsam, was so viel heißt wie Achtung! Aufgepasst! Vorsicht!, sagt man in der Regel immer dann, wenn man jemandem den guten Rat geben möchte, sich in einer kniffligen Angelegenheit entweder – im übertragenen Sinne – nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen, sich nicht über den Tisch ziehen bzw. übervorteilen zu lassen oder sich gegen mögliche Unwägbarkeiten zu wappnen. Gedacht ist das Ganze also sozusagen als gutgemeinte Warnung vor eventuell zu erwartendem Unbill.

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Der Wilde Westen – was ist, was war das?

Zeitlich wird unter dem Begriff „Wilder Westen“ (engl. auch: „Frontier"/im weitesten Sinne das "Grenzland zwischen den weißen zivilisierten? Siedlern und der Wildnis“) die Entwicklungsphase der Vereinigten Staaten von Amerika (etwa) von 1840 bis 1890 verstanden; geographisch – einfach gesagt und grob umrissen – die Gegenden westlich des Mississippi, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch nicht in weitere Teilstaaten der USA aufgegangen waren.

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Haben die Vereinigten Staaten von Amerika eine Geschichte?

Selbstverständlich! Ok, die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika muss ohne Rückgriff auf die Antike auskommen. Wenigstens dahingehend, wie wir es in der Schule gelernt haben. Zum Beispiel das Kennenlernen der kulturellen Entwicklung Europas. Ausgehend von Mesopotamien, Ägypten, Griechenland, dem „alten“ Rom, dem Mittelalter und so weiter. Obwohl das nun einmal so ist, wie’s hierzulande ist, geben dennoch eine Vielzahl archäologischer Funde seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts einen profunden Ein- und Überblick über die ursprüngliche Besiedelung des amerikanischen Kontinents.

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Wurden die nordamerikanischen Indianer tatsächlich ausgerottet?

Das kann man wohl uneingeschränkt so sagen. In den Jahrhunderten, die auf die „Entdeckung“ Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus folgten, wurden die Indianer peu á peu von den europäischen Emigranten durch Vertreibung, Hungersnöte und Tod in der Tat so gut wie ausgerottet.

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Worin besteht der Unterschied zwischen „Byzantinischem- und Oströmischem Reich“?

Einen grundlegenden Unterschied, außer dem des Namens, gibt es nicht.

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Konstantin der Große – wer war das?

Konstantin (I.) der Große (*um 280/°337 n. Chr.) ist heute im Wesentlichen als Wegbereiter des Christentums und Namensgeber der Stadt Konstantinopel (seit 1930: Istanbul) bekannt.

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Wann wurde Byzanz zu Konstantinopel?

Wie es heißt, um 330 n. Chr. Und zwar durch Konstantin dem Großen (*um 275/°337).

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Sikhismus und Sikhs – was bedeuten diese Begriffe?

Der Sikhismus ist eine gegen Ende des 15. Jahrhunderts in Punjab (Nordindien) vom Guru Nanak (*1469/°1539) gegründete monotheistische, bildlose Glaubensrichtung.

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„Dem Volk auf´s Maul schauen“ – von wem stammt diese Aussage?

Diese Aussage soll – im Zusammenhang mit seiner Bibelübersetzung – von Martin Luther geprägt worden sein.

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Otto I. der Große – woher kam er, wie und wann wurde er König?

Otto I. (*912 bis °973) war der erstgeborene Sohn aus Heinrichs I. des Voglers zweiter Ehe mit Mathilde – stammte also ebenfalls aus dem (nieder-)sächsischen Adelsgeschlecht der Luidolfinger/Ottonen.

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Wer war Heinrich I., der Vogler?

Heinrich (*um 876/°936) stammte aus Sachsen. Und zwar aus der sächsischen Dynastie der Liudolfinger, die es durch Wohlverhalten während und – im Besonderen – nach Karls des Großen Sachsenkriegen (772 bis 804) nicht nur in den Adelsstand geschafft, sondern im west- und nördlichen Harzvorland auch zu nicht unerheblichem Grundbesitz gebracht hatte.

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Wie kamen die Ottonen nach Quedlinburg?

Alles begann, so siehts aus, mit Heinrich I., dem „Vogler“ (*um 876/°936), der aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger stammte, ab 912 Herzog von Sachsen war und – nicht nur, aber auch der Legende nach – wesentlich dazu beigetragen hat, den Bekanntheitsgrad Quedlinburgs schon zu seiner Zeit erheblich zu steigern.

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Wie ist das „amerikanische Regierungssystem“ strukturiert?

Kurz gesagt: Das Regierungssystem der Vereinigten Staaten von Amerika ist eine so genannte „präsidiale Demokratie“, die sich aus den drei Bereichen: Kongress (Legislative), Präsident (Exekutive), Oberster Gerichtshof (Judikative) zusammensetzt und somit der Gewaltenteilung (Checks and Balances/Kontrolle und Ausgleich) unterliegt.

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Wer waren die ersten Nordamerikaner?

Nach allem, was die Wissenschaften der Ethnologie (Völkerkunde), Anthropologie (Menschenkunde) und Archäologie (Altertumskunde) bis heute herausgefunden haben, deutet wohl alles darauf hin, dass die bisher bei Ausgrabungen aufgetauchten Knochen-, Skelett-, Schädel- und/oder Werkzeugfunde aller Wahrscheinlichkeit nach nicht älter als fünfzehn- bis zwanzigtausend (allenfalls dreißigtausend?) Jahre alt sind.

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Was bedeutet eigentlich der Begriff „Impeachment“?

Der aus dem Englischen stammende Begriff „Impeachment“ bezeichnet ein Verfahren zur Amtsenthebung des Präsidenten einer so genannten präsidialen Demokratie, also eines präsidialen Regierungssystems, wie es – zum Beispiel – das politische System der Vereinigten Staaten von Amerika darstellt.

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Wann, wie und warum entstanden die Vereinigten Staaten von Amerika?

Die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika hat ihren Ursprung in der am 4. Juli 1776 verabschiedeten Unabhängigkeitserklärung. Das ist das Datum, an dem sich dreizehn nordamerikanische Kolonien für die Trennung vom englischen Mutterland aussprachen.

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Was wurde in den 7 Artikeln der USA-Verfassung USA von 1787 festgeschrieben?

Die Verfassung („Constitution“) der Vereinigten Staaten von Amerika wurde am 17. September 1787 in Philadelphia/Pennsylvania von neununddreißig – so genannten – „Gründervätern“ (u.a. Benjamin Franklin, George Washington) ratifiziert.

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Wann und warum wurden osteuropäische Christen orthodox?

Begonnen hatte alles – grundsätzlich und ganz allgemein betrachtet – mit der Ausbreitung der Lehre Christi nach dessen Kreuzigungstod.

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Warum und seit wann gilt das Kreuz als christliches Symbol?

Weil es, wie hinlänglich bekannt, mit der im Neuen Testament (NT) von den Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes beschriebenen Kreuzigung Jesus Christus’ zu tun hat.

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Warum kam es im 16. Jahrhundert zur Reformation?

Die ursächlich möglichen Gründe für das Entstehen der Reformation sind, so heißt es, wohl bereits im Mittelalter zu suchen.

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Die schöne Helena – was hat die „Femme fatale“ der Mythologie ausgelöst?

Helena galt/gilt in der griechischen Mythologie als schönste, aber auch als „verhängnisvolle" Frau („Femme fatale“) der damaligen Welt. Wegen dieser als attraktiv, lasziv, freizügig und flatterhaft geschilderten Schönheit haben Trojaner und Griechen gute zehn Jahre Krieg, den so genannten Trojanischen Krieg, gegeneinander geführt.

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Was ist unter dem Begriff “Establishment” zu verstehen?

Establishment, das sind die Schönen und Reichen. Die, die es geschafft haben. Die, die ganz oben in der gesellschaftlichen Pyramide leben. Das war die etwas vereinfachte Definition.

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Was ist Populismus?

Populismus ist, etwas vereinfacht gesagt, politische Botschaften so zu vereinfachen, dass sie jeder versteht. Zum Populismus gehört aber auch, dass diese vereinfachten Botschaften nicht zwingend wahr sein müssen, sondern vor allem Anhänger finden sollen.

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Hat Kaiser Nero Rom tatsächlich in Brand gesteckt?

Kaiser Nero? Nein, war das nicht Peter Ustinov (*1921/°2004)? Natürlich nicht!

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Was ist der Unterschied zwischen evangelisch und protestantisch?

Das Adjektiv „evangelisch“ leitet sich ab aus dem Wort „Evangelium“. Dieser Begriff ist altgriechischen Ursprungs und wird allenthalben mit „frohe Botschaft“ oder auch „gute Nachricht“ übersetzt.

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Wer waren die Hunnen – und wer war Attila?

Die Hunnen, vermutlich irgendwoher aus den Steppen Zentralasiens stammend und nach günstigeren Lebensbedingungen suchend, fielen gegen Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr. (um 375) in Ost-Mitteleuropa (Ukraine, Rumänien, Ungarn?!) ein, verbreiteten Angst und Schrecken, unterwarfen oder vertrieben, sozusagen im ersten Schritt, die Alanen, Ost- und Westgoten – und irgendwann zwischen 430/440 traten Attila (*um 400/°453) und sein Bruder Bleda die Nachfolge des Onkels und Hunnenkönigs Rua an.

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Wo lebten die Germanen?

Die Volksgruppe der in Nord- und Mitteleuropa etwa zwischen dem 6. und 4. Jahrhundert v. Chr. „aufgetauchten“ Germanen war kein einheitliches Volk nach heutiger Begrifflichkeit (Staatsvolk, Staatsgebiet, Staatsgewalt), sondern setzte sich vielmehr aus einem Konglomerat uneinheitlichster Familienclans zusammen.

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Wie sahen die Germanen aus?

Da die Germanen außer Runen (das sind im Wesentlichen – den Forschern immer noch Rätsel aufgebende – geritzte Schriftzeichen auf Steinmonumenten) nichts Schriftliches über sich selbst hinterlassen haben, stammt das Wissen über sie weitestgehend aus der Aufarbeitung einer Vielzahl archäologischer Funde sowie aus Schriften antiker Autoren.

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Ariadnefaden - was ist das eigentlich?

In der griechischen Mythologie ist das ein aus einem Wollknäuel abgewickelter Faden. Der soll angeblich rot gewesen sein und in der Legende dem tapferen Theseus als Orientierungshilfe für seinen Rückweg aus dem Labyrinth von Knossos gedient haben. Der Name dieses  schicksalhaften Fadens ist zurückzuführen auf Ariadne, Tochter des Königs Minos von Kreta.

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Was sind Kassandrarufe?

So genannte Kassandrarufe sind vor einem Unglück oder schrecklichen Ereignis warnende Vorhersagen, die in der Regel allerdings niemand hören mag und schon gar nicht wahrhaben will.

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Was bedeutet Puritanismus - und was sind Puritaner?

Mit dem Begriff „Puritanismus“ wird eine religiöse Reformbewegung der Anglikanischen Kirche im England des 16/17. Jahrhunderts bezeichnet. Ihre Anhänger werden Puritaner (lat. „puritas“ oder „purus“/“Reinheit“, „pur“) genannt.

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Wer waren die Hugenotten – und was haben sie mit der Bartholomäusnacht zu tun?

Das ist im Detail eine längere Geschichte. Versuchen wir´s also auf eine möglichst kurze Art.

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Was hat Papst Innozenz VIII. (*1432/°1492) mit der „Hexenbulle“ zu tun?

Er war, wenn man so will, Co-Autor und verantwortlicher Herausgeber dieser "Hexenbulle" genannten Schrift.

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Welche Ziele verfolgten die Jakobiner, Girondisten und Sansculotten?

Das Kredo des „Klubs der Jakobiner“ bestand in der Abschaffung der Monarchie. Grundlage ihres Trachtens nach der gesellschaftlichen Gleichheit aller Menschen waren die Ausführungen des Philosophen und Naturforschers Jean-Jacques Rousseaus (*1712/°1778), nach dessen Grundvorstellung alle Menschen von Natur aus zwar gut seien, bedauerlicherweise aber von der sie umgebenden Gesellschaft negativ beeinflusst würden.

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Welche Umstände führten wann zur „Französischen Revolution“?

Wie so oft (und auch heute noch anzutreffen) waren es die üblichen Umstände: Der Konflikt zwischen Arm und Reich.

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Was bedeutet Armageddon?

Armageddon ist in der Bibel der Ort der großen, letzten Entscheidungsschlacht. Wo genau dieser Ort liegt und wer hier gegen wen kämpft, bleibt etwas nebulös, zumal der Begriff nur ein einziges Mal erwähnt wird. Das hat aber genügt, ihn bis heute zu einem Synonym für den Weltuntergang werden zu lassen.

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Was ist eine Monarchie – und worin liegt der Unterschied zur Republik?

Liest man die zahlreichen und einschlägigen Ausführungen zu dieser Frage, stößt man unvermutet auf eine zuvor nicht geahnte Komplexität. Trotzdem, soweit möglich, der Versuch einer möglichst kurzen Antwort - ohne Anspruch darauf, auch das letzte Detail berücksichtigt zu haben.

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Wer war Krösus?

Krösus (um 590/°541 v. Chr.) soll ein etwa zur Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. herrschender König in Lydien, einer antiken Landschaft in Kleinasien, gewesen sein.

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Warum wird das Mittelalter oft mit dem Begriff „dunkles Zeitalter“ bezeichnet?

Vielleicht deswegen, weil dabei überwiegend an Räuber, Wegelagerer, Ritter, Minnesänger, Kriege, die Pest, Hungersnöte sowie an ungehobelte, bildungsferne Menschen gedacht wird?

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Was hat Martin Luther mit dem Bauernkrieg zu tun?

Die Rolle Martin Luthers im deutschen Bauernkrieg ist durchaus zwielichtig. Während nämlich die Führer der Bauernaufstände in den Jahren 1524 bis 1526 sich auf die Reformation und Martin Luther beriefen, distanzierte sich Luther mehr und mehr von dieser Bewegung, bis er sie am Ende sogar extrem scharf angriff.

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Wann wurde das Klavier erfunden?

Im Jahre 1709. Manche Quellen nennen auch die Jahre 1720 oder 1726. Erfinder war Bartolomeo Cristofori (1655-1731). Zumindest gilt dieser italienische Musikinstrumentenbauer, sesshaft in Florenz, als der wesentliche Erfinder des Hammerklaviers.

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Was war die "Halsbandaffäre" rund um Marie Antoinette?

Die Halsbandaffäre (1785-1786) ist vor allem deshalb in die Geschichte eingegangen, weil sie eine Art Vorbote für das unheilvolle Schicksal Marie Antoinettes war. Und weil Marie Antoinette völlig unschuldig war. Und vor allem, weil diese Geschichte trotz ihrer Unschuld nur passieren konnte, weil die französische Königin mit ihrem Charakter und Lebensstil den Boden dafür bereitet hatte – also in gewisser Weise doch schuldig war.

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Warum heißt die Inselgruppe an der Südspitze Südamerikas Feuerland?

Feuerland hat seinen Namen von Fernando Magellan erhalten. Magellan war mit seinen Mannen auf der ersten Weltumsegelung lange Zeit die patagonische (argentinische) Küste entlanggesegelt, bis sie endlich ganz im Süden die Wasserstraße zum Pazifik fanden (1520).

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Was ist Troja – und wo liegt es?

Ob das, was in der heutigen – Troja genannten – Ausgrabungsstätte an alten Steinen und einer Nachbildung des „Trojanischen Pferdes“ aus Holz besichtigt werden kann, wirklich einmal eine Handelsmetropole des Altertums war, ist umstritten.

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Wie hat Karl der Große eigentlich sein Reich regiert?

Karl, wie auch seine Vor- und Nachfahren, reiste unablässig auf dem Rücken der Pferde kreuz und quer durch sein Reich – sozusagen von Pfalz zu Pfalz.

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Warum wird Karl I., der Große, auch „Vater Europas“ genannt?

Ob Karl der Große (*742? oder 747/48 bis °814) tatsächlich als "Vater Europas" apostrophiert werden kann, darüber gehen die Meinungen der Historiker heute auseinander.
Und obwohl bereits der eine oder andere zeitgenössische Chronist den großen Kaiser Karl auf den Schild gehoben hat, wurde aus ihm erst im Laufe der auf ihn folgenden - politisch jeweils unterschiedlich geprägten - Zeit so etwas wie der "Urkaiser des Abendlandes".

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Worin liegt der wesentliche Unterschied der Orthodoxen Kirche zur Römisch-Katholischen Kirche?

Im Gegensatz zu den römisch-katholischen Kirchen verstehen sich die orthodoxen Kirchen als ausschließlich Gott verehrende Religionsgemeinschaften, die ihren wahren Ursprung in der Urgemeinde Jerusalems haben.

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